Besuch auf der Grünen Woche:

Sellering: Agrarwirtschaft braucht mehr Export

Ministerpräsident Erwin Sellering hat den Ländertag Mecklenburg-Vorpommerns auf der Grünen Woche in Berlin besucht. Er kündigte an, einem besonderen Handelspartner wieder näher kommen zu wollen.

Erwin Sellering (SPD) testete auf der Internationalen Grünen Woche die Garnele einer Firma aus Grevesmühlen.
Jörg Carstensen Erwin Sellering (SPD) testete auf der Internationalen Grünen Woche die Garnele einer Firma aus Grevesmühlen.

Die Land- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg- Vorpommerns braucht nach Ansicht von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) mehr Export. Zur Eröffnung des Ländertages Mecklenburg-Vorpommerns auf der Grünen Woche in Berlin am Samstag sagte er: "Ich weiß, dass gerade das Russlandgeschäft im Moment schwierig ist. Wir werden die Gespräche mit den russischen Partnern fortsetzen", kündigte er an. Im Mai sei in Rostock erneut ein Russlandtag geplant. Der erste Russlandtag im September 2014 in Mecklenburg-Vorpommern war wegen der Ukraine-Krise und der EU-Sanktionen heftig umstritten. Laut Sellering haben Deutschland und Russland aber ein gemeinsames Interesse an einer engen Partnerschaft. Vor allem Landwirte mahnten immer wieder an, dass sie Russland als Absatzmarkt brauchten.

Lange Tradition treffe auf Moderne und Leistungsfähigkeit

Auf der Grünen Woche lädt Mecklenburg-Vorpommern traditionell am ersten Samstag zum Ländertag in die Länderhalle ein. Sellering nannte die Messe ein wichtiges Schaufenster für die Land- und Ernährungswirtschaft aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Branche habe im Land eine lange Tradition und gehöre zur modernsten und leistungsfähigsten in ganz Europa. Seit 1990 seien in der Ernährungswirtschaft rund 250 Fördervorhaben mit einer Gesamtinvestition von 4,2 Milliarden ausgelöst worden. Mehr als 15 000 Arbeitsplätze seien damit gesichert oder neu geschaffen worden.

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