Prozess gegen Löcknitzer Cannabis-Farmer:

Steckt der "Asiate" hinter den polnischen Hanf-Gärtnern?

Im Frühjahr hat die Polizei eine Riesen-Cannabis-Plantage in Löcknitz ausgehoben. Jetzt startete der Prozess.

Prozess
Döbereiner Die Verdächtigen kommen ins Landgericht.

Gefesselt an Händen und Füßen betreten Mariusz C. (42) und Pawel F. (40) das Landgericht Neubrandenburg. Begleitet von drei Anwälten, von denen einer Polnisch spricht, und zwei Dolmetscherinnen. Die beiden aus Polen stammenden Männer sollen genau mitbekommen, was ihnen vorgeworfen wird.

Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in  Löcknitz sollen sie im großen Stil Cannabispflanzen angebaut haben. Mehr als 3000 Pflanzen sowie 200 Gramm zum Trocknen ausgelegtes Marihuana hatte die Polizei bei einer Durchsuchung Ende März dieses Jahres gefunden. Dazu eine große Zahl an Lampen, Transformatoren und Lüfter, betrieben von einem extra dafür hinter einer Mauer versteckten Dieselgenerator. 217 Pflanzen waren beim Eintreffen der Polizei bereits abgeerntet. 

Als Mitglieder einer Bande, so die Staatsanwaltschaft, sollen Mariusz C. und Pawel F. das Gelände in der Löcknitzer Maxim-Gorki-Straße angemietet und dort seit März 2012 Cannabis angebaut haben – bis die Beamten dem Treiben ein Ende setzten. Doch auch wenn der Name von Mariusz C. auf dem Mietvertrag steht, deutet vieles darauf hin, dass die beiden Angeklagten nur Handlanger waren. Ein weiterer Komplize sowie ein wegen seines Aussehens „Asiat“ genannter Mann waren laut Anklage ebenfalls an dem Drogenanbau beteiligt. Der „Asiat“ soll dabei der Organisator im Hintergrund gewesen sein, von ihm soll unter anderem das Geld für die Miete stammen.

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Kommentare (2)

Erst am WE wurde wieder einmal durch die Polizei in der Cölpiner Straße mehere große Töpfe dieser Drogen abtransportiert. Ein Notarzt und Krankenwagen waren auch da. Über so was schreibt man hier nicht, auch nicht das große Wohnungsgenossenschaften diese Wohnungen an diese Klientel vermietet, den sieht man doch schon am Gesicht an, das da Dreck am Stecken ist,genau wie der unerlaubte Schußwaffengebrach vor wenigen Wochen erst in dem selben Aufgang! Seltsamer Rechtsstaat und dann könenn auch noch Verbrecher unbehelligt das Land Richtung Amerika verlassen, welch Ironie!

"Gefesselt an Händen und Füßen betreten ... das Landgericht"´. Einfach nur lächerlich, dass Leute die Pflanzen züchten, die niemanden was antuen, wie Schwerverbrecher behandelt werden. Reine Steuergeldverschwendung ohne Nutzen. Die zwei Männer waren nur kleine Gärtner und die Leute wo dahinter sitzen suchen sich grad neue und werden niemals gefasst. Mittlerweile sollte sowieso jedem klar sein(auch denen mit geringerem IQ), dass Cannabis gar nicht so schlimm und schädlich ist wie immer propagandiert . Die Lösung heißt staatlich kontrollierte Abgabe mit einer guten Prävention. Das würde dann staatliche Einnahmen statt Ausgaben bewirken und die etlichen hunderttausende Euros könnten sinnvoller verwendet werden als den kleinen Gärtnern und Konsumenten von Cannabis das Leben schwer zu machen. Eine viel bessere Idee wäre es sowieso lieber mal die Gesellschaft von den Folgen unseres allseits beliebten Gifts, dem Alkohol, zu schützen und informieren, was wesentlich schlimmere Folgen als der Cannabis Konsum hat. Aber nein dann würde die Alkoholindustrie ja nichts mehr verdienen, was eine Ironie.