Angespannte Lage zwischen Land und Kommunen:

Streit um Flüchtlingsunterkünfte

Der Druck, die Menschen winterfest unterzubringen ist inzwischen gewaltig. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister sieht die Kommunen in der Pflicht. Diese signalisieren aber Überforderung.

Mehrere hundert zumeist aus Syrien stammende Flüchtlinge reisen mit Fährschiffen von Rostock aus weiter Richtung Schweden. Die Kommunen sind mit der Situation überfordert.
Jens Büttner Mehrere Hundert zumeist aus Syrien stammende Flüchtlinge reisen mit Fährschiffen von Rostock aus weiter Richtung Schweden. Die Kommunen sind mit der Situation überfordert.

Wegen der steigenden Zahl ankommender Flüchtlinge hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) Städte und Gemeinden zum raschen Bereitstellen neuer Unterkünfte aufgefordert. Bei manchem Kommunalverantwortlichen sei es offenbar nicht angekommen, dass die Situation "sehr ernst" ist, sagte Caffier am Montag in Schwerin. Die Zahl der Asylsuchenden werde sich im Nordosten "exorbitant erhöhen". Die Notlage ist das zentrale Thema einer Kabinettssitzung am Dienstag in Schwerin.

Kommunen drängen auf Entlastung

Die Kommunen fühlen sich allerdings schon jetzt überfordert: Die Vorbereitungszeiten seien viel zu kurz, sagte der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetags, Teterows Bürgermeister Reinhard Dettmann (parteilos). Die Verteilung der Menschen nur wenige Tage nach der Ankunft im Land verlagere nur die Probleme auf die Städte und Gemeinden, die ohnehin die Hauptlast der Aufnahme trügen. Er verwies auf Herausforderungen wie die Bereitstellung von Kita-Plätzen und Schulkapazitäten oder auch die Organisation von Sprachkursen.

Die deutschen Kommunen drängen deshalb auf eine rasche Erhöhung der Kapazitäten in den Flüchtlingserstaufnahmestellen von Bund und Ländern. Von den geplanten 150.000 Erstaufnahme-Plätzen bundesweit seien erst 50.000 vorhanden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, am Montag nach einem Treffen mit Vertretern des Städte- und Gemeindetages MV in Schwerin. "Es wäre eine deutliche Entlastung, wenn Personen ohne Bleibeperspektive in diesen Einrichtungen bleiben und nicht auf die Kommunen verteilt werden." Diese Menschen sollten von dort ausreisen oder abgeschoben werden.

 

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Kommentare (4)

Nach meiner Meinung,sollte der für diese Leute aufkommen,der sie ins Land gelassen hat. Das ist die Bundesregierung. Die Bundesregierung und Länder haben den Kommunen den schwarzen Peter zugeschoben ,die völlig überfordert waren,dass wurde aber lange Zeit verschwiegen. Wie es danach weitergehen soll,weiß bislang kein Mensch. Es werden weiterhin Nebelkerzen geworfen,denn jeder weiß,dass alle anerkannten Asylanten ihre gesamte Familie nachholen. Der deutsche sozial schwache,hat dann das Nachsehen. Wo wird dann gekürzt,Woher will man den Wohnraum schaffen. Eins ist doch sicher,Dass fast kein Asylant in BB,MvP pp bleiben will. Diese Menschen wollen alle in die Ballungsgebiete,wo dann wiederum Gettos entstehen und der deutsche Michel muss das alles bezahlen. Ich hoffe,dass jetzt das deutsche Volk endlich aufwacht und sich nicht länger verdummen lässt.

nehmen Sie sich doch mal 5 Minuten Zeit und lesen diese sehr gute und sachliche Dokumentation im Spiegel. Alles was Sie schreiben basiert leider auf Unwissen und Vorurteilen. Das deutsche Volk ist ja schon mal "aufgewacht". 60 Millionen Tote waren die Folge. Dann lieber einen gesunden Mittagsschlaf. Aber ich will gar nicht polemisch werden. Wenn man sich Fakten und Hintergründe anschaut ohne gleich aufzuheulen, sieht man, dass eigentlich alles gar nicht so fürchterlich schlimm ist. Den Link mit der Maus kennzeichnen, mit STRG C kopieren und mit STRG V in die Browserzeile eingeben: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-einwanderer-die-wichtigsten-fakten-a-1030320.html

Und wieder einmal löschte der Nordkurier einen Beitrag. Daran sieht man doch das diese Mitarbeiter zur Wahrheit Verdrehung aufgefordert werden. Nix mit Demokratie. Verdummung heißt die Devise. Genau wie Beiträge vom Spiegel und Co. Man sollte auch andere Beiträge recherchieren. Nicht nur aufgetischte Lügen. Es gibt auch sehr viel anders lautende wie zum Beispiel dieser. https://m.faceboock.com/story.php?story_fbid=868718189825617&id=701150226582415

@ NPD-Dreblow, aber eigentlich @ alle Vernünftigen: Man kann das Weltbild eines eingefleischten Rechtsradikalen halt nicht ändern. Fundierte Beiträge, die auf seriös recherchierten Fakten basieren sind eben"Lügen", verdrehter Nazi-Scheiß ist die "Wahrheit". Da kann man nix machen. In Nordkorea glauben auch einige noch an die Weisheit des Großen Führers während sie Gras kauen. Und hier glauben halt einige, sie hätten "besseres Blut" und seien irgendwie fremden Menschen überlegen oder von Gott auserwählt oder weiß der Henker. Traurig, traurig, traurig.