Gefährlicher Job:

Tag der Seenotretter

Knapp 2200 Mal waren die Seenotretter im vergangenen Jahr in Nord- und Ostsee unterwegs, um zu helfen. Ihre Arbeit wird allein aus Spenden finanziert.

Am Sonntag stellt die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger der Öffentlichkeit ihre Arbeit vor.
Bernd Wüstneck Am Sonntag stellt die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger der Öffentlichkeit ihre Arbeit vor.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erfreut sich seit Jahrzehnten der Unterstützung vieler Menschen. „Das sind nicht nur Küstenbewohner, viele kommen auch aus südlichen Bundesländern“, sagte DGzRS-Sprecher Christian Stipeldey vor dem Tag der Seenotretter an diesem Sonntag.

Deshalb wollen viele Stationen an Nord- und Ostsee den Tag nutzen, um über die oft gefahrvolle Arbeit zu berichten. Dennoch soll die Seenotrettung auch an diesem Sonntag erste Priorität haben, kündigten die Veranstalter an. 2014 wurden laut eigener Statistik in Nord- und Ostsee 55 Menschen aus akuter Seenot gerettet und 713 Personen vor drohender Gefahren in Sicherheit gebracht.

Rund um die Uhr im Einsatz

Die Bilanz weist knapp 2200 Einsätze in Nord- und Ostsee aus, durchschnittlich rückten die Helfer sechsmal pro Tag aus. Etwa 180 fest angestellte und 800 freiwillige Seenotretter sind rund um die Uhr im Einsatz und Bereitschaft. Die DGzRS verfügt nach eigenen Angaben über eine Flotte von 60 Kreuzern und Rettungsbooten und betreibt 54 Stationen an Nord- und Ostsee.

Die Gesellschaft feiert in diesem Jahr ihren 150-jährigen Geburtstag. In Zingst wird die zentrale Jubiläumsfeier für Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet. Grund dafür ist das zweite Jubiläum dieses Jahres: Vor genau 25 Jahren kehrte die DGzRS an die angestammten Stationen zwischen der Insel Poel und dem Seebad Ueckermünde zurück.

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