Zufallstreffer:

Tatverdächtige nach Tod von Rentnerin auf Rostocker Friedhof gefasst

Die 83-jährige Frau, die auf einem Rostocker Friedhof so gestürzt war, dass sie an ihren Verletzungen starb, ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Die Polizei fasst zwei Tatverdächtige. Dabei kam ihr der Zufall zu Hilfe.

Auf dem Westfriedhof war die verletzte Rentnerin gefunden worden, bevor sie kurz danach verstarb.
Bernd Wüstneck Auf dem Westfriedhof war die verletzte Rentnerin gefunden worden, bevor sie kurz danach verstarb.

Bei dem Tod einer 83-jährigen Frau in Rostock nach einem Sturz geht die Polizei von einer Raubstraftat mit Todesfolge aus. Zwei Männer im Alter von 19 und 56 Jahren werden verdächtigt, die Frau am Freitag auf dem Rostocker Westfriedhof überfallen zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Handtasche der Frau werde noch vermisst. Die Rentnerin war mit Kopfverletzungen auf dem Westfriedhof gefunden worden. Sie starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Gegen die Männer seien am Dienstag Haftbefehle aufgrund anderer Eigentumsdelikte erlassen worden. Im Zuge der Ermittlungen seien die Männer in den Verdacht geraten, auch die Rentnerin überfallen zu haben. Zu den Umständen des Raubes mit Todesfolge konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Bei den beiden Männern handelt es sich um deutsche Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz.

Die Polizeisprecherin bestätigte einen Zusammenhang zwischen der Aufklärung des Falles und einem Verkehrsunfall am Montag, worüber der Sender Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern berichtet hatte. Demnach verunglückte ein Autofahrer auf der Flucht vor der Polizei nahe Markgrafenheide. Die Insassen sollen für mehrere Autoaufbrüche und auch für den Überfall auf die Rentnerin verantwortlich sein.

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