An Raub gescheitert:

Tatverdächtiger ruft selbst die Polizei

Ein junger Mann wollte einem 17-Jährigen Geld abknöpfen. Das Opfer wehrte sich allerdings, sodass der Angreifer Hilfe rief. Keine gute Idee.

Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung.
Patrick Pleul Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung.

Ein 19-Jähriger soll in Schwerin einen 17-Jährigen bedroht und später selbst die Polizei alarmiert haben. Am Montagabend forderte er zunächst den Jugendlichen auf, ihm Bargeld zu geben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Opfer habe dem Tatverdächtigen dann aus Angst Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und sei geflohen. Daraufhin informierte der 19-Jährige den Angaben zufolge die Polizei und gab an, Opfer einer Körperverletzung durch eingesetztes Pfefferspray geworden zu sein.

Am Tatort habe die Polizei zuerst nur den Anrufer angetroffen. Wenig später sei auch der 17-Jährige dazugekommen, um den Beamten das Geschehen zu erklären. Der polizeibekannte Tatverdächtige muss sich nun wegen versuchter räuberischer Erpressung verantworten.

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