Gewaltsamer Tod in Silvesternacht:

Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

In der Silvesternacht soll ein 46-Jähriger einen 51 Jahre alten Mann so schwer verprügelt haben, dass dieser starb. Nun wurde der Tatverdächtige fetgenommen - ihm drohen bis zu 15 Jahren Haft.

Der Tatverdächtige ist den Angaben zufolge mehrfach vorbestraft, auch wegen Gewaltdelikten, und steht noch unter Bewährung.
dpa-Archiv Der Tatverdächtige ist den Angaben zufolge mehrfach vorbestraft, auch wegen Gewaltdelikten, und steht noch unter Bewährung.

Das Amtsgericht Parchim erließ am Mittwoch im zweiten Anlauf einen Haftbefehl gegen den 46-jährigen Sternberger. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hatte bereits am vergangenen Samstag einen Haftbefehl beantragt, das Amtsgericht lehnte damals aber mangels dringenden Tatverdachts ab. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft erfolgreich Beschwerde ein, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Nach den bisherigen Ermittlungen ist der 46-Jährige dringend der Körperverletzung mit Todesfolge verdächtig. Er soll am 1. Januar kurz nach Mitternacht bei der Silvesterfeier in einer Gartenlaube, bei der reichlich Alkohol floss, nach einem Streit zunächst seiner Freundin mehrere Faustschläge und Fußtritte versetzt haben. Einige Zeit später, etwa gegen 3.00 Uhr, soll er einen weiteren Gast nach kurzem Streit so stark gegen den Oberkörper gestoßen haben, dass das Opfer nach hinten stürzte, mit dem Kopf gegen einen Ofen schlug und regungslos liegenblieb. Die Freundin des Opfers habe den Notarzt gerufen, der aber nur noch den Tod feststellen konnte. Die Obduktion habe als Todesursache eine Hirnblutung ergeben.

Der Tatverdächtige ist den Angaben zufolge mehrfach vorbestraft, auch wegen Gewaltdelikten, und steht noch unter Bewährung. Der Strafrahmen der Körperverletzung mit Todesfolge reicht von 3 bis zu 15 Jahren Haft.

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