Wettbewerb in Singapur:

Team aus Greifswald und USA wird Formel-1-Schülerweltmeister

In den Fußstapfen von Schumacher und Vettel: Gymnasiasten aus Greifswald schickten bei der WM "Formel 1 in der Schule" gemeinsam mit US-amerikanischen Schülern den schnellsten Boliden auf die Rennstrecke.

Mit ihrem selbstgebastelten Formel-1-Modell konnten Schüler aus Greifswald und den USA gemeinsam den Titel in Singapur holen.
Rolf Vennenbernd/Symbolbild Mit ihrem selbstgebastelten Formel-1-Modell konnten Schüler aus Greifswald und den USA gemeinsam den Titel in Singapur holen.

Ein Schülerteam aus Greifswald und den USA hat den schnellsten Formel-1-Boliden gebaut und sich damit den Weltmeistertitel im Wettbewerb "Formel 1 in der Schule" in Singapur gesichert. Ihr selbst konstruierter und mit einer Gaspatrone angetriebener Modellwagen sauste am Mittwoch in einer Weltrekordzeit von 0,959 Sekunden über die 20 Meter lange Teststrecke, wie die Nordmetall-Stiftung am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 75 km/h.

Kooperation mit Schülerteam aus den USA

Damit setzten sich die sechs Greifswalder und die fünf Schüler aus Massachusetts gegen 47 Teams aus 23 Ländern durch. Erstmals habe ein Gemeinschaftsteam mit Schülern aus verschiedenen Ländern die Weltmeisterschaft gewinnen können. "Wir hätten uns das nie erträumen lassen, dass wir jemals Weltmeister werden. Es ist ein überwältigendes, überragendes Gefühl", sagte der 16-jährige Malte Langosch vom Greifswalder Team laut Pressemitteilung. Als Team "Pursue" hatten die Schüler des Greifswalder Humboldt-Gymnasiums im Februar die Landesmeisterschaft des  "Nordmetall Cup" gewonnen und sich bei der Deutschen Meisterschaft mit einem vierten Platz für die WM qualifiziert. Bedingung sei aber gewesen, dass sie dazu mit einem US-amerikanischen Schülerteam kooperieren. Unter dem Namen "Union Racing International" traten sie dann gemeinsam zur WM an.

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