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Tierbesitzer wollte Hundetötung Ausländern anlasten

Die Polizei in Stralsund ermittelt gegen einen Hundebesitzer, der eine Straftat Ausländern angelastet haben soll.

Zahlreiche Internetseitenseiten verbreiteten die Falschmeldung. Inzwischen haben viele Betreiber gehandelt und den Artikel ohne Erklärung gelöscht.
Screenshot Zahlreiche Internetseitenseiten verbreiteten die Falschmeldung. Inzwischen haben viele Betreiber gehandelt und den Artikel ohne Erklärung gelöscht.

Der 33-Jährige hatte Mitte November angegeben, dass „Unbekannte mit einer fremden Sprache“ ihn auf der Straße durchsucht und seinen Hund mit einem Messer erstochen hätten, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag erklärte. Bei den Vernehmungen habe sich der Mann aber in Widersprüche verstrickt. Dabei kam nun heraus, dass der mit Bekannten in seiner Wohnung Alkohol getrunken hatte und dabei mit diesen in Streit geraten war.

Als sein Hund ihm bei der Schlägerei helfen wollte, sei das Tier von einem der Gäste niedergestochen worden. Die Gäste flohen. Das Tier starb. Der Stralsunder habe angegeben, sich aus Angst vor seinen Trinkkumpanen den Ablauf mit den Ausländern ausgedacht zu haben. Nach den Trinkkumpanen wird noch gesucht.