Peta für Sachkundenachweis:

Tierschützer fordern Unterricht für Hundebesitzer

Ob Dackel, Schäferhund oder Zwergpinscher - jedes Jahr kommt es zu Tausenden von  Hundebissen. Die Ursache dafür liegt am anderen Ende der Leine, finden Tierschützer.

Peta fordert die Einführung eines Hundeführerscheins.
Sebastian Kahnert Peta fordert die Einführung eines Hundeführerscheins.

Nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta kommt es jährlich zu rund 50.000 Bissen in Deutschland. Nun fordern die Tierschützer die Einführung eines Hundeführerscheins.

"Die Forderung nach einem Hundeführerschein geht am Kern des Problems vorbei", winkt Ingo Decker, Pressesprecher des Brandenburger Innenministeriums, ab. Grundsätzlich sollten sich die Besitzer selbst informieren oder mit ihrem Tier in die Hundeschule gehen, so der Sprecher. Für das Jahr 2014 meldet das Brandenburger Innenministerium eine Zahl von 564 Beißvorfällen.

In Mecklenburg-Vorpommern erklärt sich das Innenministerium für nicht zuständig und verweist auf die sogenannte Rasseliste des Landes. Danach besteht für Tiere, die vom Land als gefährlich eingestuft werden, Leinen- und Maulkorbzwang. Auch eine Statistik über die Bisse von Hunden wird von der Landesregierung nicht geführt.

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