Ein Ende in Sicht?:

Totschlagsprozess gegen Hansa-Fan

Weil er einen Polizisten mit Pflastersteinen beworfen haben soll, muss sich ein Hansa-Fan vor Gericht verantworten. Nun wird das Schlussplädoyer erwartet.

Ein Hansa-Fan muss sich vor Gericht verantworten.
Bernd Wüstneck Ein Hansa-Fan muss sich vor Gericht verantworten.

Der seit knapp einem Jahr laufende Prozess gegen einen Hansa-Fußballfan wegen versuchten Totschlags neigt sich dem Ende zu. Am Montag wollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung vor dem Landgericht Rostock ihre Schlussplädoyers halten, wie die Verteidigung des Angeklagten mitteilte. Der Rostocker Fußballfan wird beschuldigt, im November 2014 am Rande des Drittligaspiels zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden Pflastersteine auf einen Polizisten geworfen zu haben.

Der Polizist wurde dabei verletzt. Der Mann habe den Tod des Beamten billigend in Kauf genommen, lautete der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Der Prozess war begleitet von juristischen Auseinandersetzungen etwa um die Auswahl von Schöffen oder die Untersuchungshaft des Angeklagten.

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