Positive Zwischenbilanz:

Tourismusbranche auf dem Weg zu neuen Rekorden

Die Touristiker in Mecklenburg-Vorpommern ziehen zum Halbjahr eine positive Zwischenbilanz. Der Rekord aus dem Jahr 2014, als 28,7 Millionen Übernachtungen gezählt wurden, könnte zum Ende des Jahres geknackt werden.

Bernd Wüstneck Sylvia Bretschneider (SPD), Landtagspräsidentin und Präsidentin des Landestourismusverbandes, und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) stellten die aktuellen Übernachtungszahlen vor.

Trotz eines durchwachsenen Starts in die Hauptsaison mit Regen und kühlen Temperaturen hat die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im ersten Halbjahr erneut zugelegt. "Wir haben unsere Halbjahresbilanz im Vergleich zum Vorjahr noch verbessert", sagte Tourismusminister Harry Glawe (CDU) am Montag in Markgrafenheide bei Rostock. Bis Mitte 2013 habe das Land 11 Millionen Übernachtungen verzeichnet. In diesem Jahr seien es zur Halbzeit 11,2 Millionen. Das schüre die Hoffnung, dass der Rekord, der seit 2014 bei 28,7 Millionen Übernachtungen steht, in diesem Jahr noch übertroffen wird.

Trotz des Gästeansturms verzeichne die Gastronomie Umsatzverluste von gut zwei Prozent, erklärte Jörg Pommerening vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Gründe dafür seien die Lage der Einrichtungen, die Produkte sowie die Konkurrenzsituation vor Ort. In den zurückliegenden Jahren habe sich eine zunehmende Differenzierung zwischen touristischen Zentren und den Regionen auf dem flachen Land ergeben. Die Auswirkungen des Mindestlohnes seien nicht so drastisch gewesen wie befürchtet, räumte Pommerening ein. Die gastronomischen Angebote seien zwar teils verknappt worden und Minijobs weggefallen. Doch habe sich grundsätzlich die Qualität der angeboten Leistungen nicht verändert.

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