Einzelne Landkreise in MV betroffen:

Übervolle Kitas wegen hoher Flüchtlingszahl

Die große Zuwanderung von Flüchtlingen stellt einige Kindertagesstätten vor Herausforderungen. Das teilte Sozialministerin Birgit Hesse am Mittwoch in Schwerin mit.

"Uns allen muss klar sein, dass es Einschränkungen geben wird - auch an den Kitas", sagte Sozialministerin Hesse.
Peter Kneffel/Symbolbild "Uns allen muss klar sein, dass es Einschränkungen geben wird - auch an den Kitas", sagte Sozialministerin Hesse.

Durch die anhaltende Flüchtlingssituation sind die Kindertagesstätten im Nordosten teilweise überbelegt. "Es ist aus unserer Sicht notwendig, dass in der aktuellen Situation die Einrichtungen vor Ort flexibel mit dem Fachkraft-Kind-Schlüssel umgehen können und müssen", sagte Sozialministerin Birgit Hesse (SPD). Ob es dafür einer gesonderten rechtlichen Regelung des Ministeriums bedarf, werde geprüft. Das geltende Gesetz sieht in Mecklenburg-Vorpommern eine Krippenerzieherin für sechs Kleinkinder und eine Kita-Erzieherin für 15 Drei- bis Sechsjährige vor. Ministerin Hesse forderte den Bund auf, die Mehrkosten, die in den Städten und Kommunen deshalb entstehen, auszugleichen.

Weiterer Flüchtlingsgipfel in Schwerin

Derweil sind Regierung und führende Kommunalpolitiker des Landes am Mittwoch zu einem weiteren Flüchtlingsgipfel zusammengekommen. Zentrales Thema ist die Bereitstellung zusätzlicher Unterkünfte, um die Flüchtlinge versorgen zu können. Unmittelbar vor dem Treffen in der Schweriner Staatskanzlei forderten die Landkreise die Regierung auf, die Erstaufnahme-Kapazitäten auszuweiten. Weiterhin müssten Verfahren für Menschen ohne Bleibeperspektive noch in den Erstaufnahmestellen abgeschlossen werden.

 

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