Verkehrsunfälle bei Regen:

Unfallserie auf A20 mit einer Toten und sechs Verletzten

Bei Regen gab es auf der Autobahn 20 innerhalb weniger Stunden fünf Unfälle. Eine Frau starb, sechs Menschen wurden teils schwer verletzt. Die Autofahrer brauchten viel Geduld.

Wegen der Unfälle bei Pasewalk staute es sich auf rund acht Kilometern Länge.
Rainer Marten Wegen der Unfälle bei Pasewalk staute es sich auf rund acht Kilometern Länge.

Auf der Autobahn 20 Lübeck-Stettin haben sich bei regnerischem Wetter am Donnerstag gleich fünf Unfälle mit stundenlangen Sperrungen ereignet. Dabei starb eine Frau aus Schweden, sechs Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg am Freitag erklärten.

Die Unfälle mit insgesamt elf beteiligten Fahrzeugen ereigneten sich bei Schönberg-Nord in Westmecklenburg, nahe Rostock sowie bei Gützkow und Schönhausen (Kreis Vorpommern-Greifswald). Der schwerste Unfall mit einem Falschfahrer passierte in Höhe der A20-Auffahrt Rostock-West.

Wendemanöver auf dem Zubringer

Dort wollte ein 84 Jahre alter Autofahrer aus Schweden auf der Zufahrt wenden, weil er sonst falsch auf die Autobahn aufgefahren wäre. Dabei fuhr ein Kleintransporter in das Auto. Der 84-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und kam in eine Klinik, für seine 83 Jahre alte Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Im Kleintransporter wurden der 39-jähriger Fahrer, eine 38-jährige Mutter und die acht Jahre alte Tochter verletzt. Der Zubringer war rund vier Stunden gesperrt, auch auf der Autobahn gab es zeitweise Rückstau.

Am Abend fuhr ein 55 Jahre alter Autofahrer bei Schönberg auf der A20-Überholspur Richtung Lübeck auf einen Lastwagen auf und dann in die Mittelleitplanke. Der Autofahrer wurde verletzt, ein anderes Auto fuhr auf der Gegenfahrbahn in die Unfalltrümmer hinein. Hier wurde der Schaden auf 50 000 Euro geschätzt.

Stundenlange Sperrung bei Pasewalk

Bereits am Vormittag hatten zwei Unfälle mit fünf beteiligten Fahrzeugen für stundenlange Sperrungen und kilometerlangen Stau zwischen den A20-Anschlussstellen Pasewalk-Nord und Strasburg gesorgt. An einer längeren Baustelle gab es zwei Auffahrunfälle mit fünf Fahrzeugen. Dabei wurden ein Lastwagen und drei Autos so demoliert, dass sie abgeschleppt werden mussten. Das war aber wegen der Baustelle nur über die Gegenfahrbahn möglich.

Wenige Kilometer weiter geriet ein 31 Jahre alter Autofahrer an der Anschlussstelle Gützkow beim Auffahren auf die A20 ins Schleudern und rutschte von der Fahrbahn durch einen Wildzaun auf einen Acker. Auch er kam in ein Krankenhaus.

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