Ex-Chef der Warnowquerung verurteilt:

Unternehmer verliert wegen Untreue Haus und Lebensversicherung

Der frühere Geschäftsführer der Warnowquerung Gesellschaft soll knapp eine Million Euro veruntreut haben. Umstrittene Aktiengeschäfte stehen im Mittelpunkt der Vorwürfe, die jetzt vor Gericht geklärt werden sollen.

Bernd Wüstneck Der frühere Geschäftsführer der Warnowquerung Gesellschaft musste sich wegen Untreue in einem besonders schweren Fall vor Gericht verantworten.

Wegen Untreue in einem besonders schweren Fall ist der frühere Geschäftsführer der Warnowquerung-Gesellschaft zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Der 49-Jährige hatte am Dienstag im Amtsgericht Rostock zugegeben, zwischen März und Dezember 2014 Aktien bei einem asiatischen Finanzinvestor erworben und diese aus dem Vermögen der Gesellschaft gezahlt haben.

Der Warnowquerung GmbH sei ein Gesamtschaden von 940 000 Euro entstanden. Das Urteil war nach einer Absprache zwischen Richter, Staatsanwaltschaft und Verteidigung zustande gekommen. Der Verlust für die Gesellschaft wurde durch die Vermögenswerte der Geschäftsführers ausgeglichen. Dazu gehörten Lebensversicherung und das Wohnhaus seiner Familie.

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