Nach Awo-Affäre:

Untersuchungsausschuss tagt zur Finanzierung der Sozialverbände

Es werden Aussagen von Leitern des Landesrechnungshofes zur Fördermittelverwendung in den Verbänden erwartet.

Der Sonderausschuss ist auch als Reaktion auf Untreue-Vorwürfe gegen frühere Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt in Waren  initiiert worden.
Holger Hollemann Der Sonderausschuss ist auch als Reaktion auf Untreue-Vorwürfe gegen frühere Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt in Waren initiiert worden.

Der Landtags-Untersuchungsausschuss zur Finanzierung der Wohlfahrtverbände in Mecklenburg-Vorpommern beginnt am Montag (11.00 Uhr) mit der inhaltlichen Arbeit. Für die erste Sitzung nach der Konstituierung liegen den Parlamentariern zahlreiche Anträge vor.

Zwölf davon brachte die AfD ein, die den Sonderausschuss als Reaktion auf Untreue-Vorwürfe gegen frühere Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt in Waren auch initiiert hatte. Die AfD-Fraktion fordert von der Landesregierung unter anderem eine umfassende Zusammenstellung und Erläuterung zur Organisation der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Arbeiterwohlfahrt im Land.

Zudem sollen die Präsidentin des Landesrechnungshofes, Martina Johannsen, und ihr Amtsvorgänger Tilmann Schweisfurth vor dem Ausschuss aussagen. Die Kontrollbehörde hatte sich mit der Fördermittelverwendung in den Wohlfahrtverbänden befasst.