Bezahlung von Marko Müller:

Untreuevorwurf gegen NPD-Landtagsfraktion

Der Landesrechnungshof bezweifelt, dass Gelder für den NPD-Abgeordneten Marko Müller zu Recht gezahlt wurden. Fraktionsvorsitzender Udo Pastörs muss nun Rede und Antwort stehen.

dpa

Der Landtagsfraktion der rechtsextremen NPD wird die Veruntreuung von Steuergeldern vorgeworfen. Das bestätigte der Landesrechnungshof dem Nordkurier. Demnach gebe es Hinweise darauf, dass Gelder der NPD-Fraktion nach Prüfung durch den Landesrechnungshof nicht ordnungsgemäß verwendet wurden. Laut einem Landtagssprecher soll es sich dabei um eine Summe von rund 80.000 Euro handeln.

Konkret geht es um die Bezahlung von Marko Müller, der aktuell Mitarbeiter der Landtagsfraktion ist. Zweifel bestehen jedoch daran, ob der Bruder des Landtagsabgeordneten Tino Müller auch im Zeitraum zwischen Anfang November 2011 und Januar 2013 Mitarbeiter der Fraktion war. Im Besitz eines Mitarbeiterausweises war Müller für den Zeitraum zumindest nicht.

Marko sowie Tino Müller sind Mitglieder des Landesvorstands der NPD. Udo Pastörs, der Vorsitzende der Landtagsfraktion und mögliche Nachfolger des erst am Donnerstag zurückgetretenen ehemaligen NPD-Bundesvorsitzenden Holger Apfel wurde von der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider zu einer Stellungnahme aufgefordert.

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Kommentare (1)

.. wenn ich diesen Namen höre wird mir übel. Man kennt diese Frau ja nur aus Negativpresse, positives sucht man vergebens. Frau Bretschneider, ist Ihnen bewusst, dass es die DDR nicht mehr gibt? Mir kommt es so vor als lebt man bei der SPD in Neubrandenburg noch unter Erich Honnecker. Alles, was nicht passt, soll verboten werden, genau wie in der DDR. Man stellt sich gegen die FightNight und auch gegen die NPD. Warum nur? Passt es Ihnen nicht, dass es eine Partei gibt, die sich noch für die Bürger dieses Landes einsetzt? Oder ist es einfach nur der Gegenwind, der Ihnen ins Gesicht bläst? Ich habe die SPD nicht gewählt und muss trotzdem mit ihr leben. Denken Sie mal darüber nach!