IC in die Hauptstadt:

Verbindung zwischen Rostock und Berlin

Im Bahnverkehr Mecklenburg-Vorpommerns stehen Millionen-Investitionen und Verbesserungen an. Auf der Strecke zwischen Rostock und Berlin ist aber zunächst noch Geduld gefragt.

Von Rostock soll es ab Ende 2019 direkt bis nach Dresden gehen. Der IC soll dabei auch in Berlin Halt machen.
Daniel Reinhardt Von Rostock soll es ab Ende 2019 direkt bis nach Dresden gehen. Der IC soll dabei auch in Berlin Halt machen.

Eine neue IC-Linie soll Rostock und Berlin ab Dezember 2019 im Zwei-Stunden-Takt verbinden. Das gaben Bahn-Chef Rüdiger Grube und Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Mittwoch in Schwerin nach einem Spitzengespräch in der Staatskanzlei bekannt. Die Linie soll demnach bis nach Dresden reichen.

Sellering hatte zuvor das bestehende Angebot - ein Fernzug je Richtung zwischen Rostock und Berlin pro Tag - als unbefriedigend kritisiert. Alle anderen Verbindungen auf dieser Strecke sind Nahverkehrszüge. Die Bahnstrecke Berlin-Rostock war vor einigen Jahren mit Millionen-Aufwand für Tempo 160 ausgebaut worden.

Millioneninvestitionen im Land

Grube kündigte Investitionen in Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von knapp 130 Millionen Euro in diesem Jahr und insgesamt 715 Millionen Euro bis 2020 an. Mehr als 600 Millionen Euro davon entfielen auf das Schienennetz, rund 41 Millionen auf Bahnhöfe und 46 Millionen auf Anlagen zur Energieversorgung, sagte er.

Der Bahnhof in Neubrandenburg soll im Herbst 2018 fertig werden. Die Bahnsteige und die Personenunterführung werden neu gebaut, die Station wird barrierefrei gestaltet. Keine Hoffnung können sich die Neubrandenburger auf eine Fernverbindung über ihre Stadt machen.

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