Tierärztin macht schlimme Entdeckung:

Vergebliche Rettung: verletzter Fischotter tot

Ein Fischotter ist von Polizisten am Rand der A20 bei Wismar eingefangen worden. Die Beamten dachten eigentlich, sie hätten ihn gerettet.

Bernd Settnik Otter bekommt man in freier Wildbahn nur noch selten zu Gesicht. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht.

Die Hoffnung von Polizisten, einen der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Fischotter zu retten, hat sich schnell zerschlagen. Beamte fingen am Donnerstag an der A20 am Kreuz Wismar einen Fischotter ein, nachdem sie von einem Autofahrer einen Hinweis auf das Tier unter einer Brücke bekommen hatten.

Die Polizisten übergaben den äußerlich unverletzten Wassermarder einer Tierärztin. Diese stellte jedoch fest, dass der Otter innere Verletzungen hatte, die vermutlich von einem Verkehrsunfall herrührten. Sie musste das Tier einschläfern. Fischotter gehören nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu den am stärksten bedrohten Säugetieren in Deutschland. Bundesweit gibt es schätzungsweise 700 bis 1200 Exemplare, vor allem in Ostdeutschland. Früher wurden die Tiere wegen ihres dichten Pelzes gejagt. In vielen Teilen Europas sind sie ausgerottet.

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