Entwarnung:

Vogelspinnen-Fund entpuppt sich als harmlos

15 Terrarien und acht ausgesetzte Vogelspinnen in Rostock - die Nachricht klang gefährlich. Nun stellte sich heraus, dass der erste Schein trog.

Als die Polizisten die Terrarien entdeckten, dachten sie noch, die Vogelspinnen seien lebendig.
Stefan Tretropp Als die Polizisten die Terrarien entdeckten, dachten sie noch, die Vogelspinnen seien lebendig.

Als Hüllen ohne Inhalt haben sich acht vermeintliche Vogelspinnen entpuppt, die in der Nacht zum Donnerstag von der alarmierten Feuerwehr in Rostock sichergestellt wurden. Auf einem Parkplatz waren fünfzehn Terrarien abgestellt worden, einige offenbar noch von Spinnen bewohnt.

Wie die Polizei mitteilte, meldete sich der Spinnenliebhaber bei den Behörden und stellte klar, dass er die schon seit langem nicht mehr genutzten Terrarien als Sperrmüll zur Entsorgung am Straßenrand deponiert hatte. In den Glasbehältern hätten sich nur noch die völlig harmlosen Häute von Spinnen befunden. Das bestätigten laut Polizei auch die Tierrettung der Feuerwehr und das Veterinäramt.

Während für die Bewohner in der Nähe des Fundortes damit Entwarnung gegeben werden konnte, ist die Sache für den einstigen Besitzer der Tiere noch nicht ausgestanden. Die von ihm gewählte Entsorgung entspreche nicht den Vorschriften des Tierkörperbeseitigungsgesetzes, erklärte die Polizei. Deshalb werde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

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