Caffier verlangt Maßnahmen:

Vorpommern-Greifswald muss weiter sparen

Der Kreishaushalt für Vorpommern-Greifswald ist endlich genehmigt. Allerdings gibt es Einschränkungen und weitere Hausaufgaben für Landrätin Barbara Syrbe.

Lorenz Caffier ist stolz: Endlich hat er Vorpommern-Greifswald den Haushalt genehmigt. Und hat natürlich trotzdem Hausaufgaben für Landrätin Barbara Syrbe.
Archiv/Georg Wagner Lorenz Caffier ist stolz: Endlich hat er Vorpommern-Greifswald den Haushalt genehmigt. Und hat natürlich trotzdem Hausaufgaben für Landrätin Barbara Syrbe.

Man hat es ja kaum noch erwartet: Doch das Innenministerium des Landes hat tatsächlich den Haushalt von Vorpommern-Greifswald für das Jahr 2013 genehmigt. Allerdings mit Auflagen: Der Landkreis muss 2013 6,3 Millionen Euro einsparen, wie Innenminister Lorenz Caffier sagte. Diese sei zum großen Teil bereits gegenfinanziert über den kommunalen Finanzausgleich, da auch der Landkreis von Auszahlungen aufgrund der Steuermehreinnahmen 2012 profitiert, heißt es in der Caffiers Mitteilung weiter. Einen Betrag von rund 840.000 Euro hat der Landkreis durch äußerst sparsame Haushaltsführung beziehungsweise die Erzielung von Mehreinnahmen aus eigener Kraft zu erbringen.

Des Weiteren hat das Ministerium Kreditaufnahmen für notwendige Investitionen in Höhe von rund 10,3 Millionen Euro genehmigt. Damit kann der Landkreis insbesondere auch den Umbau des neuen Verwaltungssitzes in Greifswald sowie die Zahlungsverpflichtungen an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die aus der Auflösung des Altkreises Demmin resultieren, finanzieren.

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