Schülerbefragung der IHK:

Was Jugendlichen bei der Ausbildung wichtig ist

Schüler nutzen kaum soziale Medien, um sich über Ausbildungsangebote zu informieren. Das geht aus einer Schülerbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Neubrandenburg zur Attraktivität von Ausbildungsangeboten hervor.

Zur Vorbereitung auf die Ausbildung wünschen sich demnach 80 Prozent der Schüler die persönliche Beratung.
Maja Hitij Zur Vorbereitung auf die Ausbildung wünschen sich demnach 80 Prozent der Schüler die persönliche Beratung.

Sicherheit über die berufliche Zukunft ist für Jugendliche ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der Ausbildungsstelle. Das ergab eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Neubrandenburg. 

IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch stellte die Ergebnisse dieser landesweit ersten Befragung unter Schülern am Dienstag in Schwerin vor. Demnach würden 85 Prozent der Befragten in dem Betrieb eine Lehre beginnen, der Schülerpraktikanten ernst nimmt und sie in Arbeitsabläufe integriert. Die Unternehmen sollten daher so früh wie möglich ihre Chance nutzen und um neue Azubi-Kandidaten werben, sagte Haasch. Dabei spiele vor allem eine gute Organisation der Ausbildung und persönliche Beratung eine Rolle. Soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook nutzen die Jugendlichen laut Umfrage hingegen kaum, um sich über Berufschancen zu informieren.

An der Umfrage nahmen 958 Schülerinnen und Schüler der neunten bis zwölften Klassen teil. Es waren 19 Schulen aller Schulformen aus Neubrandenburg und Umgebung beteiligt. bv

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