Trotz Terrorangst:

Weihnachtsmärkte in Rostock und Schwerin öffnen

In Mecklenburg-Vorpommern werden am Montagnachmittag die ersten Weihnachtsmärkte eröffnet. Angesichts der Ereignisse der letzten Wochen rief Innenminister Caffier die Sicherheitsbehörden zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Auch in diesem Jahr können sich die Menschen in Rostock auf Buden und Fahrgeschäfte am Neuen Markt freuen.
Bernd Wüstneck Auch in diesem Jahr können sich die Menschen in Rostock auf Buden und Fahrgeschäfte am Neuen Markt freuen.

Gut einen Monat vor Heiligabend beginnt in Rostock und Schwerin die Weihnachtsmarkt-Saison. Der Markt in Rostock ist der größte in Norddeutschland. Auf der drei Kilometer langen, festlich beleuchteten Amüsiermeile mit Fahrgeschäften, Verkaufshütten, Glühweinständen und Bühnenprogrammen werden bis zum 22. Dezember rund 1,5 Millionen Besucher erwartet. Zu den Höhepunkten gehört eine 20 Meter hohe, begehbare Weihnachtspyramide mit lebensgroßen Krippenfiguren. Sie ist nach Angaben der Veranstalter die größte Weihnachtspyramide der Welt. Der Weihnachtsmarkt in Schwerin ist etwas kleiner, bleibt aber dafür länger, bis zum 30. Dezember, geöffnet.

Keine schwer bewaffneten Einsatzkräfte

Nach den Terroranschlägen von Paris hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) die Polizei im Land zu erhöhter Wachsamkeit angehalten, will aber an der sichtbaren Präsenz nichts ändern. Stark aufgerüstete und schwer bewaffnete Weihnachtsmarktstreifen der Polizei werde es in Mecklenburg-Vorpommern nicht geben, hatte Caffier vergangene Woche gesagt. Die Weihnachtsmärkte im Land, insbesondere die in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Greifswald, seien auch in den letzten Jahren schon durch die Polizei mit sichtbaren, aber auch verdeckten Maßnahmen begleitet worden. Die Polizei halte zudem engen Kontakt zu Betreibern und Veranstaltern.

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