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Weiße Fahrbahnen im Nordosten

Am Mittwoch gegen Mittag setzte in Neubrandenburg und Vorpommern starker Schneefall ein; auch der Wind frischte auf. Das bekamen die Autofahrer zu spüren.

Am Mittwochnachmittag konnten die Autofahrer in Neubrandenburg keine 50 Meter weit sehen.
Felix Gadewolz Am Mittwochnachmittag konnten die Autofahrer in Neubrandenburg keine 50 Meter weit sehen.

Starker Schneefall hat am Mittwoch ab Mittag zu Verkehrsbehinderungen und ersten Unfällen in Neubrandenburg geführt. Wie die Polizei mitteilte, ereigneten sich gegen 14.30 Uhr zwei Unfälle im Stadtgebiet. Anhaltender Flockenwirbel und Minustemperaturen sorgten für glatte Straße und sehr schlechte Sicht. Auch Fußgänger in der Viertorestadt mussten aufpassen, nicht auszurutschen. Binnen weniger Stunden fielen fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee.

Die Straßenräumdienste hatten alle Hände voll zu tun, um der Lage Herr zu werden. „Wir haben seit 12 Uhr alles auf den Straßen, was Räder hat”, erklärte Mike Fischer von der Straßenmeisterei Neubrandenburg. Man sei in enger Abstimmung mit den benachbarten Straßenmeistereien, um die Verkehrssicherheit auf den wichtigen Strecken zu gewährleisten. „Es ist nicht nur der anhaltende Schneefall, sondern auch der Wind, der die Situation verkompliziert”, sagte Fischer. Die Männer auf den Fahrzeugen würden sich darauf einrichten, die ganze Nacht Straßen vom Schnee zu befreien. Gegen Abend erwarte man aber ein Nachlassen des Niederschlags und damit etwas leichtere Arbeitsbedingungen.

Bislang keine größeren Verkehrsbehinderungen in Vorpommern

Angesagt war der Schneefall für Mittwoch auch in Vorpommern, aber so heftig hatte ihn wohl kaum jemand erwartet. Seit dem frühen Nachmittag toben dichte Schneegestöber über das Land. Innerhalb kurzer Zeit waren Straßen bis auf die schmalen Fahrspuren mit einer geschlossenen Schneedecke überzogen. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es laut vorliegenden Informationen in Vorpommern bisher allerdings nicht.

Während auch an der gesamten Küste sowie um Ueckermünde und Pasewalk herum vor heftigen Böen gewarnt wird und es immer wieder schneit, ist es weiter südlich (Prenzlau, Penkun) noch ruhig.

Kommentare (2)

Das habe ich kommen sehen

Liebe Mitmenschen, es ist Winter und da haben alle was dazu beizutragen das das Lebn in geordneten Bahnen läuft, die Raser bitte etwas vom Gaspedal und der "Winterdienst" lieber mal etwas mehr gewissenhaft arbeiten!