Bauarbeiten im Nordosten:

Wer auf die Insel will, steht die nächsten zwei Jahre im Stau

Anklam gilt seit jeher als Nadelöhr bei der Anfahrt zur Insel Usedom. Jetzt wird sich die Situation wegen Bauarbeiten noch verschärfen.

Die Brücke, die in Anklam über die Bahnstrecke Greifswald-Berlin führt, ist marode. Noch in diesem Jahr sollen die Sanierungsarbeiten beginnen.
Tilo Wallrodt Die Brücke, die in Anklam über die Bahnstrecke Greifswald-Berlin führt, ist marode. Noch in diesem Jahr sollen die Sanierungsarbeiten beginnen.

Autofahrer müssen sich in den nächsten knapp zwei Jahren auf beträchtliche Einschränkungen im Nordosten des Landes einstellen, wenn am Mittwoch der kommenden Woche die Sanierungsarbeiten an der Brücke über die Bahngleise nördlich von Anklam beginnen. Nach Angaben des Verkehrsministeriums soll es vorerst nur zu kurzzeitigen halbseitigen Sperrungen kommen.

Ab dem 4. Januar wird es jedoch nur noch eine Fahrspur geben, auf der der Verkehr wechselseitig mit einer Ampel geregelt wird. Innerhalb der gesamten Bauzeit seien zudem sechs dreitägige Vollsperrungen erforderlich. Diese würden jedoch nicht auf die Hauptreisetage vor oder nach Feiertagen fallen. In der Hauptreisezeit des nächsten Jahres von Juli bis November soll es keine Einschränkungen geben.

Neben der Petersdorfer Brücke auf der A 19 wird die Anklamer die zweite Brückenbaustelle im Land sein, die nicht nur den Einheimischen und Berufspendlern einige Nerven kosten wird, sondern auch der Tourismusbranche. Gilt die Bundesstraße 109, die über die Brücke verläuft, doch als eine der wichtigsten Zufahrtstraßen zur Insel Usedom.

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