Fahndung an der Landesgrenze:

Wer mopste Fische und Motoren?

Nicht nur verschwinden immer wieder Bootsantriebe von den Seen der Region. Jetzt plündern die Ganoven auch schon die Reusern der hiesigen Fischer!

Direkt aus den Reusen haben die Diebe frischen Fisch geklaut.
Simone Weihrauch Direkt aus den Reusen haben die Diebe frischen Fisch geklaut.

Die Polizei fahndet an der Landesgrenze zwischen Priepert (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) und Fürstenberg (Kreis Oberhavel) nach Fisch- und Bootsdieben. Wie eine Polizeisprecherin am Montag erklärte, wurde an der Schleuse Steinhavelmühle bei Fürstenberg ein herrenloses Motorboot gefunden. Dem Schleusenwärter war das mehrere Tage dort liegende Wasserfahrzeug aufgefallen.

Ermittlungen ergaben, dass das Boot einem Dauercamper gehört und in der Nacht zum 23. Mai an einem Campingplatz am Ziernsee bei Priepert gestohlen worden war. Das Boot war mit Stahlseil und Vorhängeschloss an einem Steg angeschlossen, welcher sich in der Nähe eines Campingplatzes befindet. Die Täter haben das Vorhängeschloss geknackt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter mit dem Boot über den See gefahren sind und dieses auf der anderen Seite aufgeladen haben.

Später stellte sich heraus, dass in der gleichen Nacht mehrere Reusen von Fischern auf dem Ziernsee und dem Menowsee aufgeschnitten und geplündert worden waren. Wer Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224.

Auch weiter westlich wurde ein Boot gestohlen. Auf dem Plauer See ist ein 33 000 Euro teures Motorboot verschwunden. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Montag erklärte, wurde der Diebstahl der „White Lady“ am Wochenende von ihrem Besitzer angezeigt. Der aus Niedersachsen stammende 49-Jährige hatte das Freizeitschiff an einem Schiffsanleger in der Seeluster Bucht in Plau am Donnerstagabend festgemacht.

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