Sommer-Tour:

Ministerpräsident Sellering reist durchs Land

Alle Jahre wieder zuckelt der Ministerpräsident in den Ferien durchs Land, besucht Vereine, Institutionen und Unternehmen. Werden dabei bestimmte Regionen bevorzugt?

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD)
Jens Büttner Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD)

29 Stationen in zehn Tagen, sieben davon in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald: Am Montag ist die Sommertour quer durchs Land von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) gestartet. Schwerpunkte dabei sind „Älter werden in MV“, sowie „Export“ und „Innovation“. Unter anderem ging es am Montag nach Waren zum Unternehmen HERLT SonnenEnergieSysteme, am Freitag wird es nach Loitz zur Pagholz-Formteile GmbH und in der kommenden Woche ins Familienzentrum Torgelow sowie zum Löcknitzer Mandolinenorchester gehen.

Doch nach welchen Kriterien wird der Sellering-Fahrplan eigentlich zusammengestellt? Besucht der sich stets durch Land lächelnde Ministerpräsident nur Vorzeigeprojekte und vermeidet Brennpunkte? „Wichtigstes Kriterium sind jedes Jahr die Schwerpunkte, die wir schon frühzeitig festlegen. Im vergangenen Jahr waren es beispielsweise ,Fachkräfte‘, ,Grenzregion‘, ,Umwelttechnologie‘ und ,Zusammenhalt‘“, sagt Regierungssprecher Andreas Timm. Eine weitere Vorgabe sei es, alle Kreise und alle kreisfreien Städte mit in den Tourenplan aufzunehmen. Andere Quoten gäbe es nicht.

Die Staatskanzlei bitte dann die Ministerien anhand der Schwerpunkte, Vorschläge für die Stationen zu machen. „Darüber hinaus versuchen wir Einladungen von Institutionen, Firmen und Vereinen zu berücksichtigen, die wir sonst auf Grund des Terminkalenders nicht annehmen konnten. Das gleiche gilt auch für Einladungen von Abgeordneten“, so Timm.

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