Brennpunkt Marienplatz:

Wieder Scharmützel in Schwerin

Der zentrale Ort in der Landeshauptstadt ist regelmäßig Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen Ausländern und Deutschen. Dieses Mal ging die Polizei allerdings sehr schnell dazwischen.

Nach Auseinandersetzungen zwischen jungen Flüchtlingen in der Schweriner Innenstadt will die Stadtverwaltung die Präventionsarbeit verstärken.
Jens Büttner Nach Auseinandersetzungen zwischen jungen Flüchtlingen in der Schweriner Innenstadt will die Stadtverwaltung die Präventionsarbeit verstärken.

Etwa 30 Deutsche haben am späten Freitagabend eine Gruppe von etwa zehn Ausländern angegriffen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Da Beamte vor Ort waren, konnten die Gruppen sofort getrennt werden. Ein Jugendlicher erlitt leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei habe Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs aufgenommen.

Erst am Dienstag hatte es auf dem Marienplatz eine Auseinandersetzung gegeben. Zwei Männer aus Syrien sollen zuerst eine andere Gruppe von Zuwanderern und einem Schweriner attackiert und mit einem Messer bedroht haben. Als ein weiterer Beteiligter den Streit schlichten wollte, sei er geschlagen worden. Die Verdächtigen flüchteten, konnten aber gefasst werden.

In dem Stadtgebiet im Zentrum zeigt die Polizei bereits seit Wochen stärkere Präsenz, weil es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Auf dem Marienplatz treffen sich laut Polizei immer wieder Gruppen von 20 bis 30 Zuwanderern, laut Polizei zumeist unbegleitete minderjährige Asylbewerber, und auch Gruppen Einheimischer. Die Stadt Schwerin hatte mit dem Einsatz von Sozialarbeitern darauf reagiert.

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