Wieder Tier-Alarm an A20:

Wildschweine bremsen Autofahrer aus

Erst vor Kurzem sorgten Rehe auf der A20 für Ärger, nun machen Wildschweine die Autobahn unsicher. Die Polizei reagierte umgehend.

Die Rotte sei in einer schwer zugänglichen Buschgruppe in Fahrtrichtung Lübeck beobachtet worden.
David Ebener Die Rotte sei in einer schwer zugänglichen Buschgruppe in Fahrtrichtung Lübeck beobachtet worden.

Auf der Autobahn 20 sorgen Wildtiere wieder für Einschränkungen. Wie Polizeisprecherin Nancy Schönenberg am Donnerstag in Wismar erklärte, dürfen Kraftfahrer nahe der Anschlussstelle Wismar-Mitte aus Sicherheitsgründen nur noch 60 Kilometer pro Stunde fahren. Ursache sei eine Gruppe von Wildschweinen, die zuletzt am Sonntag an der Autobahn gesehen wurden.

Betroffen seien beide Fahrtrichtungen auf etwa zwei Kilometern. „Die Drosselung ist nötig, weil Zusammenstöße mit Wildschweinen sehr gefährlich sind und der Bremsweg bei bestimmten Geschwindigkeiten berücksichtigt werden muss“, erklärte Schönenberg. Die Rotte - mal sind zehn, mal zwölf Tiere zu sehen - sei in einer schwer zugänglichen Buschgruppe in Fahrtrichtung Lübeck beobachtet worden. Bisher wurden „Vergrämungsmittel“ ausgebracht, um die Wildschweine zu verscheuchen, die sich von Wildzäunen nicht abhalten ließen. Sollte das nicht reichen, müsse zu anderen Mitteln gegriffen werden. „Wir wollen das schnellstmöglich lösen.“

Erst vor wenigen Monaten hatten Rehe für Sperrungen der A20 weiter östlich gesorgt und mussten verscheucht werden.

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