Minister: Gift ordnungsgemäß ausbringen:

Zu viele Mäuse in MV

MV hat ein Mäuseproblem. Aber dass deshalb 150 Wildgänse auf dem Salzhaff gleich mitvergiftet wurden, ist nicht akzeptabel, sagt der Minister Backhaus.

Wolfgang Kumm Katzen freuen sich natürlich über Mäuse, können aber gegen die große Zahl der kleinen Nager auch nichts ausrichten. Deshalb soll Gift eingesetzt werden. Aber richtig.

Angesichts einer großen Zahl von Mäusen in Mecklenburg-Vorpommern hat Agrarminister Till Backhaus (SPD) die Bauern ermahnt, Mäusegiftköder nur nach Vorschrift auszulegen. Sie müssten unbedingt tief in das Mausloch eingebracht werden, erklärte Backhaus am Mittwoch in Schwerin. Blieben die Köder auf der Bodenoberfläche, seien sie für andere Tiere zugänglich und könnten auch diese töten.

"Als warnendes Beispiel mögen die 150 Gänse gelten, die am Salzhaff in Häufchen abgelegten Mäuseköder fraßen und daran zugrunde gingen." Der Umwelt und auch dem Image der Landwirtschaft sei dort Schaden zugefügt worden. Bei vorsätzlich falsch ausgelegten Giftködern drohten unter Umständen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen.

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