Pinkel-Probleme:

Zu wenig Zug-Klos für zu viele Fußballfans

Die deutschen Verkehrsminister suchen bei ihrem Treffen auf Usedom eine Lösung für Toiletten-Engpässe reisender Schlachtenbummler. Ihre Idee wird Fahrradfahrer und Eltern nicht begeistern.

Wenn Fußballfans mit dem Zug unterwegs sind, wird viel getrunken. Doch was, wenn die Klos knapp werden?
TeleNewsNetwork Wenn Fußballfans mit dem Zug unterwegs sind, wird viel getrunken. Doch was, wenn die Klos knapp werden?

Gruppen von Fußballfans, die mit dem Zug zu Auswärtsspielen ihrer Mannschaft fahren, sind ein Ärgernis für viele Mitreisende. Jetzt wird das Problem auf Regierungsebene angegangen: Den Länderverkehrsministern liegt für ihr Treffen in Heringsdorf - nach Vorbereitung der Kollegen der Innenressorts - der Vorschlag einer Arbeitsgruppe für „länderübergreifende Fußball-Zusatzzüge“ vor.

Breiten Raum nimmt darin - natürlicherweise - die Toilettenfrage ein. Die in herkömmlichen Zugwagen eingebauten Klos dürften nicht ausreichen, wenn bierselige Fangruppen durch Deutschland reisen. Diese Erfahrung wurde jedenfalls bei bisherigen Modellprojekten mit Fußball-Zusatzzügen gemacht, wie aus dem Papier hervorgeht.

Die Arbeitsgruppe schlägt zur Lösung des Problems den Umbau einiger Nahverkehrswagen in Toilettenwagen vor. Dort, wo üblicherweise Fahrräder oder Kinderwagen abgestellt werden, sollten parallel zu den Außenwänden pflegeleichte Edelstahl-Urinalrinnen eingebaut werden, empfehlen die Experten. In der Mitte des Wagens seien entsprechend die Stehflächen und der Durchgang vorzusehen. Ein solcher Wagen je Fußball-Zusatzzug sollte eingeplant werden, hat die Arbeitsgruppe errechnet.

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Kommentare (1)

Die Bahn hat keinen Arsch in der Hose, wo soll das alles noch hinführen mit den randalierenden Horden. Sie verursachen nur hohen Sachschaden in Stadien und Verkehrsmitteln. In anderen Verkehrsmitteln darf auch nicht getrunken und gegessenn werden lt. Beförderungsrichtlinie. Was man noch als sinnvolle Lösung akzeptieren könnte sind Viehtransportwagen mit entprechenden eingebauten urinalen oder Löcher ins freie...So ist es wieder mal ein Grund mehr nicht mit der Nahn zu fahren wenn auch noch die eh schon wenigen Radfahrerplätze entwidmet werden... Gute Nacht Deutschland!