Unfälle in der Ostsee:

Drei Tote und zwei Verletzte bei Badeunfällen

Vor der Insel Usedom waren die Rettungsschwimmer am Wochenende im Dauereinsatz. Für drei Männer kam jede Hilfe zu spät.

Stefan Sauer An diesem Wochenende gab es mehrere schwere Badeunfälle in der Ostsee.

Beim Baden in der Ostsee sind am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern drei Männer gestorben. Zwei weitere wurden nach Angaben der Polizei in Neubrandenburg gerettet und schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Urlauber hatten am frühen Sonntagmorgen einen leblosen Mann in der Ostsee vor Usedom entdeckt. Sie zogen ihn an den Strand und alarmierten Rettungskräfte. Reanimierungsversuche des Notarztes blieben erfolglos. Bei dem Toten handelte es sich um einen 70-jährigen Einheimischen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er sei eines natürlichen Todes gestorben.

86-Jähriger an Herzinfarkt gestorben

Bereits am Samstag war ein 86-Jähriger beim Baden vor Heringsdorf gestorben. Der Mann aus Berlin verschwand am frühen Nachmittag plötzlich im Wasser. Rettungsschwimmer brachten ihn an den Strand. Der 86-Jährige habe einen Herzinfarkt erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. In Boltenhagen starb bereits am Freitag ein Mann ebenfalls eines natürlichen Todes.

Ein weiterer Mann ging am Samstag in der Ostsee unter. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, sein Zustand war kritisch. Wenige Stunden später geriet ein 59-Jähriger aus Brandenburg vor Bansin bei starker Strömung für mehrere Minuten unter Wasser. Auch ihn brachten Rettungsschwimmer an Land. Nach rund 20 Minuten langer Reanimation wurde er mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Greifswald geflogen.

 

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