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Achtung: Neukalen entschärftgefährliches Nadelöhr

Nach vielen Beschwerden und Beinahe-Unfällen stehen jetzt neue Schilder an der Ortsdurchfahrt. Autofahrer sollten in der Innenstadt dennoch vorsichtig sein.

Vorsicht am alten Postamt: Hier müssen Autofahrer jetzt den Gegenverkehr vorlassen. Foto: Torsten Bengelsdorf
Vorsicht am alten Postamt: Hier müssen Autofahrer jetzt den Gegenverkehr vorlassen. Foto: Torsten Bengelsdorf

 An der gefährlichsten Straßenstelle in Neukalen geht es jetzt anders lang: Das Straßenbauamt hat am Mittwoch die Beschilderung an der Straßenenge am Ratmannsteich geändert. Nun müssen Autofahrer, die aus Richtung Marktplatz kommen, dem Gegenverkehr die Vorfahrt lassen. Die umgekehrte Regelung hatte in den vergangenen Monaten immer wieder beinahe zu Unfällen geführt, da die Straße vom Ratmannsteich aus nicht einzusehen ist. Das sieht jetzt anders aus. Von der Straße des Friedens ist der Blickwinkel deutlich besser.

Das Nadelöhr war mit dem jüngsten Straßenbau noch verschärft worden. Mit dem Ausbau der Wilhelm-Pieck-Straße im kommenden Jahr dürfte es auf der Neukalener Ortsdurchfahrt noch enger werden. Auch hier muss der Gehweg verbreitert werden, so dass auf der Fahrbahn an einer Stelle nicht mehr genügend Platz für zwei sich begegnende Autos sein wird. Allerdings handelt es sich hier um einen geraden Abschnitt, der gut überschaubar ist. Mit dem Straßenbau in der Pieck- und Darguner Straße ist dann die gesamte Ortsdurchfahrt von Neukalen innerhalb von vier Jahren komplett erneuert worden.

An der Diskussion um eine Umgehungsstraße hatte sich Neukalen als einzige Stadt in der Region nicht beteiligt. Die Aussichten, dass die Landesstraße vielleicht einmal einen Bogen um die Kleinstadt machen könnte, sind einfach zu gering.