Hochkarätige Kunst am Klostersee:

Das nächste Jahr bietet „fetten“ Darguner Kultur-Sommer

Dargun lässt im nächsten Jahr kulturell aufhorchen: Hochkarätige Musiker und der Auftakt von „Kunst:offen“ stehen auf der Liste.

Die Berliner-Philharmoniker: Nach Dargun kommt im Jahr 2014 das Blechbläserensemble des Orchesters.
RP Die Berliner-Philharmoniker: Nach Dargun kommt im Jahr 2014 das Blechbläserensemble des Orchesters.

Am Klostersee wird es terminlich ganz eng und es kommt dafür ganz dick. Jedenfalls, was das kulturelle Angebot 2014 angeht. Der Kultur-Kalender für das nächste Jahr ist zwar noch nicht gedruckt. Aber die Vereine und Verbände, Unternehmen und Einrichtungen der Stadt waren aufgerufen, ihre Vorhaben an die Stadtinformation zu melden. Heike Niemann und Gudrun Werner sichten nun die Meldungen. Bereits ein erster Überblick verspricht einen „fetten“ Kultur-Sommer.

Für Klassik-Fans der Höhepunkt dürfte das Konzert der Berliner Philharmoniker im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sein. Sie gelten als eines der weltweit führenden Ensembles. Zu seinen Chefdirigenten gehörten Hans von Bülow, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und jetzt leitet Simon Rattle seit 2002 das Orchester.

In Dargun gastiert das Blechbläserensemble. Auch der „Darguner Musiksommer“, ausgerichtet vom Brandenburgischen Konzertorchester Eberswalde, verspricht neue Farben. Zum Konzertreigen gehören unter anderem eine „Classic-Pop-Night“ und ein „Russischer Abend“. Künstler der Region bieten eine Gemeinschaftsschau. Die Aktion „Kunst:offen“ wird in Dargun eröffnet.

Bewährte Höhepunkte, so Heike Niemann, werden fortgeführt. Dazu zählen der Mittelaltermarkt, das Schaupflügen, der Unternehmertag und die Techno-Nacht.

Fast alle Premieren dieses Jahres wurden so gut angenommen, dass es Fortsetzungen gibt. So sind wieder ein Jagd- & Angelfestival sowie ein Fahrturnier vorgesehen.

Ebenfalls reger Andrang herrscht im Ausstellungsraum des Schlosses. Drei Termine sind vergeben. Wer sich als Künstler – Profi oder Amateur – mit seinen Werken verstellen möchte, sollte schnellstens Kontakt mit ihrer Stadtinformation aufnehmen, rät Heike Niemann.