Asphalt durch den Wald:

Eine Straße für einen einzigen Kölpiner

An den Kölpiner Bahnschranken wohnt nur ein Stavenhagener Bürger. Der bekommt jetzt eine 700 Meter lange Asphaltstrecke.

Für Klaus-Dieter Bengelsdorf, aus dem Stavenhagener Ortsteil Kölpin, wird eigens eine Straße gebaut.
Eckhard Kruse Für Klaus-Dieter Bengelsdorf, aus dem Stavenhagener Ortsteil Kölpin, wird eigens eine Straße gebaut.

So ein Begrüßungsgeschenk wünscht sich wohl jeder. Gerade einmal ein paar Wochen ist Klaus-Dieter Bengelsdorf Anwohner des Stavenhagener Ortsteils Kölpin. Und schon bekommt er eine „eigene“ Straße zu seinem abgelegenen und einsamen Wohnsitz. Die Baufirma Koch baut im Auftrag der Reuterstadt einen 700 Meter langen, ländlichen asphaltierten Weg bis an die Bahnschranken zwischen Kölpin und Maxfelde. Klaus-Dieter Bengelsdorf wohnt gleich dahinter – im ehemaligen Bahnwärterhaus.

Am Donnerstag konnten die Anwohner aber noch nicht über den Asphalt fahren. Denn die Mitarbeiter der Baufirma Koch brachten die 150 bis 160 Grad Celsius heiße Masse auf. Ab 20. September werden Klaus-Dieter Bengelsdorf und seine Nachbarin den Weg passieren können. Die Bauarbeiter müssen jetzt noch die Auffahrten zu den Äckern, die Bankette und einige Mulden für Regenwasser anlegen, erläuterte Meister David Oehlke. Der Weg wird in der nächsten Woche fertiggestellt sein. Im Winter sorgt dann der Stavenhagener Bauhof dafür, dass die Anwohner bis zur B 104 gelangen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung