Ein Jahr danach::

Flugzeugabsturz bei Gnoien gibt noch immer Rätsel auf

Die Turbo-Prop-Maschine war in der Nähe von Gnoien mit einem Adler kollidiert - soviel steht fest. Warum die Maschine aber trotz des Vogelschlags nicht mehr gehalten werden konnte, ist auch ein Jahr danach noch nicht aufgeklärt.

Experten der Flugunfalluntersuchung und der Kriminalpolizei suchen in den Trümmern der PC 9 nach Hinweisen auf die Absturzursache.
Torsten Bengelsdorf Experten der Flugunfalluntersuchung und der Kriminalpolizei suchen in den Trümmern der PC 9 nach Hinweisen auf die Absturzursache.

Ein Jahr nach dem Absturz einer Turbo-Propeller-Maschine in der Nähe von Gnoien ist die Ursache des Unglücks noch immer nicht ganz geklärt. Die beiden Piloten waren damals ums Leben gekommen. Der für diese Tage angekündigte Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig werde erst in einigen Monaten vorliegen, kündigt der Leiter der Untersuchungen Jens Friedemann an. Zwar stehe inzwischen fest, dass die Maschine vom Typ Pilatus PC 9 über dem Warbelower Wald mit einem Adler zusammengestoßen ist. Dadurch sei die Spitze einer Tragfläche abgerissen. "Wir müssen aber noch untersuchen, was gemacht werden konnte, um das Flugzeug zu halten", so Friedemann. Die Kollision mit dem Adler und der Verlust der Flügelspitze hätten demnach nicht unbedingt zum Absturz führen müssen.

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