Stiftungspreis:

Gänsehaut-Momente als "Lohn" für die Stifter

Ein Teil des Stiftungspreises 2013 der Günther-Weber-Stiftung geht ans Malchiner Sozialwerk. Damit wird vor allem die Arbeit mit und für Familien gewürdigt.

Über den Stiftungspreis, den Kirsten Weber überreichte, freuen sich Frank Korrmann, Geschäftsführer des Sozialwerkes, Rica Düde-Grandke und Annette Gräfin Hahn (von rechts).
Über den Stiftungspreis, den Kirsten Weber überreichte, freuen sich Frank Korrmann, Geschäftsführer des Sozialwerkes, Rica Düde-Grandke und Annette Gräfin Hahn (von rechts).

 Keine Frage,Stiftungspreise sorgen für viel Freude. Können damit doch manche Projekte weitergeführt und andere auf den Weg gebracht werden. Auch im Malchiner Familienzentrum des Sozialwerks der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde war die Freude groß, als bekannt wurde, dass ein Teil des Stiftungspreises der Günther-Weber-Stiftung in diesem Jahr nach Malchin geht. 2007 hat der Unternehmer Günther Weber, der in der Nähe von Neubrandenburg einen Maschinenbaubetrieb führt, die Stiftung gegründet, die auch die Förderung der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Schutz von Ehe und Familie zum Inhalt hat. Das Malchiner Familienzentrum habe vor allem mit seinen Projekten "Brücken bauen - Elternkompetenz stärken - Zukunft schaffen" und Familienpatenschaften überzeugt, erklärt Kirsten Weber vom Stiftungs-Vorstand. Wie hier versucht werde, Migranten zu integrieren, wie sich um Familien gekümmert wird, das sei schon sehr beeindruckend. Mit so einer Stiftung könne man solche Projekte konkret unterstützen, unterstreicht Diana Hackmann vom Stiftungsbeirat. "Und wir bekommen auch etwas zurück", meint Kirsten Weber. Das reiche von glänzenden Kinderaugen bis zu Gänsehaut-Momenten. Annette Gräfin Hahn, die sich für das Projekt Familienpatenschaften engagiert, berichtet, dass mit solchen Paten bisher in fünf Familien geholfen wird. Da geht es  um Unterstützung im Alltag, Hausaufgabenhilfe, manchmal um ein offenes Ohr für die Sorgen der Mütter und Väter oder ihrer Kinder. Frauen aus Malchin und Umgebung kümmern sich ehrenamtlich. "Aber wir begleiten die Familien nur, wir sind keine Sozialpädagogen", betont Annette Hahn. Die 5000 Euro vom Stiftungspreis werde das Sozialwerk auch für neue Projekte verwenden, erklärt Geschäftsführer Frank Korrmann. "Außerdem können wir dadurch manche Familienangebote kostengünstiger oder sogar kostenfrei anbieten", ergänzt Rica Düde-Grandke, die Leiterin des Familienzentrums.

 

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