Ivenack bietet Bauplätze:

Gärten verwildert? Eigenheime als Ersatz

Was kann eine Gemeinde mit leer stehenden Gärten anfangen? Ivenack hat da eine Idee.

Viele Parzellen in Ivenacker Kleingartenanlage sind verwaist. Die Gemeinde will die leerstehenden Gärten als Bauflächen für Eigenheime vermarkten. 
             
Eckhard Kruse Viele Parzellen in Ivenacker Kleingartenanlage sind verwaist. Die Gemeinde will die leerstehenden Gärten als Bauflächen für Eigenheime vermarkten.  

Das Ende der Ivenacker Kleingartenanlage ist ganz langsam in Sicht. Etliche Gärten stehen schon leer. Das Gebiet soll jetzt schrittweise und in mehreren Jahren Eigenheimgebiet werden. 34 Bauplätze stehen laut Bürgermeister Roland Lüker zur Verfügung. Die Gemeinde will jetzt offensiv um Interessenten werben.

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Gartenarbeit an frischer Luft ist Ausgleich zu Stress und aktive Gesundheitsvorsorge, Bindeglied zwischen Kultur und Natur. Sie ist eine ausgewogene körperliche Betätigung und verbessert die Beweglichkeit des Skelett- und Muskelsystems. Durch arbeiten im Gartenarbeit konnten viele Menschen nach schwerer Krankheit ihre Leistungsfähigkeit zurück erhalten. Sonnenlicht auf der Haut bewirkt die Bildung von Vitamin D für den Knochenaufbau. Von den Krankenkassen (heute Gesundheitskassen) könnte als Beitragsrückvergütung für gesunde Lebensweise, die Pacht übernommen werden. Kinder lernen in Gärten Werte wie: Arbeit, Naturbewusstsein und gesunde Ernährung. Kleingärten bieten Ausgleich für fehlenden Spielplätze und Wahrnehmungsraum für Zusammenhänge in der Natur. In Gartenanlagen sehen wir einen hohen Artenreichtum an Flora und Fauna. In Monokulturen ist das natürliche Gleichgewicht gestört, es wird mit Chemie nachgeholfen. Im fortgeschrittenem Alter ist ein eigenes Haus kaum realisierbar. Oft fehlen die materiellen Voraussetzungen oder die körperliche Energie, ein Eigenheim zu errichten. Im höheren Alter kann man oft sein Grundstück nicht mehr mit eigener Kraft erhalten, aber man möchte es nicht aufgeben. Einen Garten kann man an jüngere Interessenten weiter geben ohne jedoch seine Wohnung mit dem bekannten Umfeld aufgeben zu müssen. Oft bleibt ein Garten in der eigenen Familie und er dient den Älteren weiterhin der Erholung. Älteren Menschen gehen sehr oft soziale Kontakte durch Verlust von Familienangehörigen oder Freunden verloren. In einer gut funktionierenden Kleingartenanlage wirken sozialer Kontakt und Kommunikation mit anderen Menschen der Vereinsamung entgegen. Gärten verbessern nachweislich das Stadtklima. In Städten ist die Temperatur bis zu 4 Grad höher als im Umland. Gartenanlagen ist kostengünstiger für die Stadt als Parkanlagen oder ein Stadtwald. Sie lockern die Bebauung auf wodurch Lärm und Staub verringert wird. Nicht alle Bürger können sich einem teuren Urlaub leisten. Da ist „Gardenien“ eine mögliche und soziale Alternative. Kleingärtner aus sozial schwachen Schichten, haben die Ernte zusätzlich auf dem Tisch. Gärten werden sogar schon durch "Die Tafeln" bewirtschaftet. Obst und Gemüse aus dem Garten ist schmackhafter und vitaminreicher als im Handel angeboten. Es legt nicht weite Reisen durch Europa oder gar über den Ozean zurück und wird nicht halb reif in Kühlhäusern eingelagert. ... UND SO WEITER ... SIEHE AUCH UNTER: http://www.magdeburger-gartenpartei.de/garten_mg.html ZUM VERGLEICHEN ODER DRUMHERUM BEI INTERESSE: BITTESCHÖN! In diesem Sinne: E.