Stadtsanierung:

Können nur noch Spenden Malchins Markt retten?

Um auf dem Pflaster wieder vernünftig laufen zu können, will der SPD-Ortsverein nach Sponsoren suchen. Die könnten sich mit kleinen Plaketten auf dem Markt verewigen. Im Rathaus will man diesen Vorschlag jetzt prüfen.

Die Zwei-Euro-Münze zeigt: Die Abstände zwischen den Pflastersteinen sind ziemlich groß.
Eckhard Kruse Die Zwei-Euro-Münze zeigt: Die Abstände zwischen den Pflastersteinen sind ziemlich groß.

Sieht so die Lösung für das Malchiner Hoppelpflaster auf dem Marktplatz aus? Der SPD-Ortsverein bringt jetzt eine große Spendenaktion ins Gespräch, um auf der Buckelpiste Marktplatz wieder vernünftig laufen zu können. Die Stadtverwaltung sollte sich um private Sponsoren bemühen, schlägt SPD-Ortsvorsitzender René Malgadey vor. Und er hat auch ein Beispiel parat: Die Stadt Schwerin habe ganze Wege durch Sponsoren mitfinanziert. Dazu habe die Stadtverwaltung kleine Bronzeplaketten anfertigen lassen, mit denen sich Firmen, Vereine, Organisationen, aber auch Privatpersonen, die Geld für die Wege geben, im Pflaster „verewigen“ können. „Dieses Modell könnte sich durchaus auch auf Malchin übertragen lassen“, ist Malgadey überzeugt.

Er halte nichts davon, lediglich ein paar Wege auf dem Marktplatz zu erneuern, so wie es Bürgermeister Jörg Lange (FDP) angekündigt hatte. „Das ist Stückwerk und nichts, was dauerhaft für die Menschen in unserer Stadt akzeptabel ist“, so der SPD-Orts-Chef.

Der Marktplatz sei so etwas wie die „gute Stube“ der Stadt. „Und der Zustand der guten Stube regt viele Bürger in unserer Stadt auf.“ Dies habe auch die große Malchin-Umfrage ergeben, die der SPD-Ortsverein vor einem Jahr gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Krüger gestartet hatte. Im Rathaus scheint man durchaus nicht abgeneigt zu sein, den Weg einer Spendenaktion zu gehen. Bürgermeister Lange wollte noch am Dienstag die Idee den Mitgliedern des Hauptausschusses vorstellen. „Ich gehe davon aus, dass dieser Vorschlag beziehungsweise Teile davon eine Option für die Lösung des Begehbarkeitsproblems sein kann“, formulierte der Bürgermeister.

 

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