Entschädigungs-Skandal:

Malchins Rathaus-Affäre: Schlichtung gescheitert

Der Malchiner Bürgermeister hat Klage beim Amtsgericht Demmin eingereicht. Ist damit eine gütliche Einigung unerreichbar?

Das Malchiner Rathaus kommt nicht zur Ruhe. Foto: Torsten Bengelsdorf
Das Malchiner Rathaus kommt nicht zur Ruhe. Foto: Torsten Bengelsdorf

Die Schlichtung im Streit zwischen Malchins Bürgermeister Jörg Lange und dem Rathaus-Kritiker Siegfried Mauer ist gescheitert. Mauer hatte die Entschädigungsaffäre im Malchiner Rathaus scharf kritisiert und der Verwaltungsspitze vorgeworfen, dass sie mit allen Mitteln versuche, geltendes Recht zu beugen. Darauf hatte der Bürgermeister mit einer Strafanzeige gedroht und wollte Siegfried Mauer aus dem Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft abberufen lassen. Die Stadtvertreter hatten dagegen eine außergerichtliche Schlichtung angeregt und ein Ende des Konflikts gefordert.

Nun wurde allerdings bekannt, dass der Bürgermeister längst Klage eingereicht hat beim Amtsgericht Demmin. „Damit ist die Grenze des Erträglichen überschritten“, meint Siegfried Mauer jetzt. Mit der Klage habe der Bürgermeister bewiesen, dass er doch offenbar gar nicht an einer gütlichen Einigung interessiert ist.

 

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