Ärger in Gnoien:

Neue Lampen bleiben aus

Schon über ein Jahr stehen neue Laternen in der Gnoiener Heegerstraße. Dennoch wandeln Anwohner wie Besucher dort im Dunkeln. Jetzt ist ihre Geduld am Ende und sie dringen auf die Inbetriebnahme der Straßenbeleuchtung.

Alte und neue Laterne stehen in der Gnoiener Heegerstraße in trauter Eintracht. Doch die Anwohner sind darüber nicht erfreut, denn weder die eine noch die andere Lampe leuchtet.             
Eberhard Rogmann Alte und neue Laterne stehen in der Gnoiener Heegerstraße in trauter Eintracht. Doch die Anwohner sind darüber nicht erfreut, denn weder die eine noch die andere Lampe leuchtet.  

Die Bauarbeiten in der Heegerstraße sind eigentlich längst angeschlossen. Die Kanalisation ist erneuert, Straße und Gehwege sind ordentlich gepflastert. Dem äußerlichen Anschein nach macht die Straße einen passablen Eindruck.

Die Anwohner allerdings haben nach wie vor ein Problem. Sie wandeln im Dunkeln. „Auf dem letzten Ende stehen zwar etliche neue Laternen und auch die alten sind noch da. Aber weder die einen noch die anderen leuchten. Zappenduster ist es hier“, schildert Siegfried Fitzner den Missstand. Zwei Anwohnerinnen bekräftigen die Kritik. So könne das nicht weitergehen. Immerhin stünden die neuen Laternen schon etwa anderthalb Jahre. „Da muss endlich was passieren. Jetzt werden die Tage schon deutlich kürzer“, verleiht die Jüngere der beiden der Forderung Nachdruck.

Nachlässigkeit oder Sparmaßnahme?

Dass die Stadt bei den Stromkosten sparen will und deshalb das Licht aus bliebe, könne die Ursache nicht sein, überlegt Siegfried Fitzner. Dann hätte man sich die Anschaffung und Aufstellung der Laternen in dieser Anzahl ersparen können. Er vermutet eher Nachlässigkeit und verweist auf den nächststehenden Mast. Aus dem ragen etliche Kabelenden. „Die ist offensichtlich noch nicht einmal angeschlossen. Und das seit über einem Jahr.“ Susanne Dräger, Leiterin des Gnoiener Bauamtes, sind  die Mängel bei der Straßenbeleuchtung in der Heegerstraße durchaus bekannt. Es habe dort Reparaturarbeiten an etlichen Lampen gegeben, informiert sie auf Nachfrage unserer Zeitung.

Das Anliegen der Bürger, dass angesichts der kürzeren Tageslichtzeiten die Beleuchtung funktionieren müsse, teilt die Bauamtsleiterin. Man habe dem beauftragten Unternehmen einen Termin gesetzt. Bis zum 30. September sollen die Mängel an der Beleuchtung behoben sein und die Laternen in einem betriebsfähigen Zustand, kündigt die Fachfrau aus der Verwaltung an.

 

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