Manche Neuigkeit auf der Einwohnerversammlung:

Neukalen lässt bei der Sonnenkraft nicht locker

Auf der Einwohnerversammlung überrascht Bürgermeister Willi Voß mit der Ankündigung, einen neuen Investor für das Gewerbegebiet gefunden zu haben. Und auch für das Ziegelei-Gelände sind noch nicht alle Hoffnungen begraben.

Nach dem Vortrag von Bürgermeister Neukalens Willi Voß (rechts) konnten die Einwohner ihre Fragen los werden.
Thomas Koch Nach dem Vortrag von Bürgermeister Neukalens Willi Voß (rechts) konnten die Einwohner ihre Fragen los werden.

Etwas mehr Besuch hätten sich Neukalens Stadtväter gewünscht bei ihrer Einwohnerversammlung. Nur knapp 30 Leute waren am Dienstagabend ins Gerätehaus der Feuerwehr gekommen. Hinzu gesellten sich noch einige Stadtvertreter. Dabei hatte Bürgermeister Willi Voß (CDU) neben vielem Bekannten aus diesem Jahr und den auch nicht mehr so unbekannten Vorhaben für 2014 durchaus auch die eine oder andere Neuigkeit zu verkünden. So ist nun zumindest nach Auskunft des Bürgermeisters geklärt, dass beim Abriss der Ziegelei wohl keine Fledermaus zu Schaden gekommen ist. Gleich mehrere Gutachten hätten ergeben, dass die Flattermäuse sich in der Ziegelei nicht niedergelassen hatten. Entsprechend groß ist der Ärger über den Baustopp, der die Abrissarbeiten eine Zeit lang lahm gelegt hatte, inzwischen allerdings auch wieder aufgehoben wurde. Und auch den Knatsch um den Einsatz von Beschäftigten des Bundesfreiwilligendienstes kann der Bürgermeister noch immer nicht so richtig verstehen. Die Stadt habe die „Bufdis“ für den Abriss beantragt und auch genehmigt bekommen. Erst nach einigen Wochen war aufgefallen, dass diese Beschäftigten keine Steine für die Ziegelei-Gesellschaft klopfen dürfen.

Immerhin habe die Stadt die Hoffnungen nicht aufgegeben, dass auf dem Ziegelei-Gelände doch noch ein Solarpark entstehen könnte. Schließlich habe sich auch für das Gewerbegebiet am anderen Ende der Stadt jetzt noch ein Investor gefunden, der an der Landesstraße in Richtung Dargun weitere Solarmodule aufstellen will, gab Voß bekannt.

Und noch eine Neuigkeit, die die Neukalener freuen wird: Aus der Straße der Freundschaft sind die letzten Bauarbeiter abgezogen – die Kanalschächte, die nach dem Straßenbau für Irritationen sorgten, sind zugeschüttet. Gefeiert wird die neue Straße aber erst im nächsten Jahr, wenn die Bäume gepflanzt sind.

Dann kommen aber wieder die Baumaschinen und nehmen sich den letzten Abschnitt der Ortsdurchfahrt vor, die Straße in Richtung Dargun – größtes Vorhaben 2014 in der Stadt.

 

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