Ein Champion wird gesucht:

Pfanni-Werker kämpft um Gabelstapler-Titel

Fehlerlose Fahrten und schnelle Zeiten muss André Schulz aus Remplin am Sonnabend abliefern. Als der amtierende Regionalmeister im Gabelstaplerfahren tritt er bei der Deutschen Meisterschaft an.

André Schulz ist an diesem Wochenende schon zum vierten Mal bei der Deutschen Meisterschaft dabei.
Eckhard kruse André Schulz ist an diesem Wochenende schon zum vierten Mal bei der Deutschen Meisterschaft dabei.

Wenn die besten Gabelstaplerfahrer Deutschlands sich in Bayern zu Titelkämpfen treffen, dann ist auch ein Mann aus der Mecklenburgischen Schweiz dabei. André Schulz aus Remplin tritt am Sonnabend in Aschaffenburg gegen 63 Mitbewerber an. Mehrere Parcours muss er ohne Wackler und mit einer möglichst schnellen Zeit hinter sich bringen.

Als Sieger des Regionalfinales in Neubrandenburg möchte er bei seiner vierten Teilnahme an der deutschen Meisterschaft möglichst weit kommen. Bislang schaffte er es schon auf Platz 42 oder bis in der 30er-Wertung. „Mein bestes Ergebnis war Platz 25“, erzählt der Rempliner. Einmal ins Viertelfinale einzuziehen, das wäre für ihn ein Traum. Doch dazu müsste er nach den drei Vorrunden unter den 12 besten Fahrern landen. „Da reinzukommen, ist schwer“, weiß er aus Erfahrung. So lautet sein Minimalziel, unter die besten 30 zu kommen.

„Für den Wettbewerb kann sich jeder Staplerfahrer anmelden“, sagt André Schulz. Beim ersten Regionalwettkampf schied er noch frühzeitig aus. Mittlerweile kennt Schulz die unterschiedlichen Parcours viel besser, so dass er schon oft auf Platz eins und zwei landete.

Im Mai musste er in Neubrandenburg sechs große Kisten im Kreis und in der richtigen Reihenfolge aufstellen. Knifflig war es, eine Plastik-Ente aus einem Wasserbecken zu fischen. Zum Schluss ging es auf eine kleinere Hubameise: „Mit der Gabel musste ein Kegel hochgenommen und wieder abgestellt werden“, erläutert der 43-Jährige. Das gelang ihm in der schnellsten Zeit: Er wurde Regionalsieger.

Mittlerweile kennt André Schulz auch die diesjährigen Parcours vom Bundesausscheid. Im Gegensatz zu anderen „trainiert“ er nur während der Arbeitszeit bei Pfanni. Auf dem Hof und in den Lagerhallen be- und entlädt er unter anderem Lkw. Er rückt die Trailer. Und mit einer „Ameise“ schickt er auch die Klöße und Knödel der Pfanni-Werke auf Reisen in die weite Welt.

André Schulz rechnet damit, dass ein Teil des Wettkampfs auf dem Sender Sport 1 übertragen wird.

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