Verkehrsbehinderungen:

Straßenbau erfasst nun auch die Gnoiener Innenstadt

Vom Markt in Richtung Teterower Straße geht es nur noch einspurig voran. Autofahrer stehen an der Ampel, Passanten wundern sich: War der nun aufgerissene Gehweg nicht gerade erst wieder gepflastert worden?

Gesperrt: Vom Gnoiener Markt an geht es nur noch einspurig die Friedenstraße entlang. Tief- und Straßenbauarbeiten sollen in diesem Bereich bis Ende November dauern.
Torsten Bengelsdorf Gesperrt: Vom Gnoiener Markt an geht es nur noch einspurig die Friedenstraße entlang. Tief- und Straßenbauarbeiten sollen in diesem Bereich bis Ende November dauern.

Jetzt sind es schon zwei Baustellen: Die Straßenbauer haben in Gnoien eine zweite Front eröffnet, nun wird auch in der Innenstadt gebuddelt. Im Bereich zwischen Teterower Straße und Marktplatz ist die Ortsdurchfahrt nur noch auf einer Fahrbahnhälfte passierbar, der Verkehr wird ebenso wie an der westlichen Stadteinfahrt über eine Baustellenampel geregelt. Wer durch Gnoien will, muss also zweimal warten. Möglichkeiten, die Baustellen zu umfahren, gibt es kaum.

Allerdings halten sich die Behinderungen für die Autofahrer auch in Grenzen, die Wartezeiten an den Ampeln sind erträglich.

Ärger gibt es in der Stadt dennoch genug. „Jetzt reißen die den Gehweg wieder auf, der in der vergangenen Woche erst zugemacht wurde“, wundert sich ein Passant. Wo nun die Straßenbauer in die Erde gehen, waren nämlich noch zuvor die Erdgasleitungen verlegt worden. Am kleinen Markt sind da an einigen Stellen immer noch die Schächte ausgehoben, obwohl sich hier schon seit Wochen nichts mehr getan hat. „Wie lange wollen die die Löcher noch offen lassen“, hatte Stadtvertreter Axel Peter in der jüngsten Abgeordnetenrunde bereits geschimpft. Straßenquerungen, in denen die Gasleitungen verlegt wurden, sacken bereits wieder ab.

Auch auf Geh- und Radwegen gebe es Mängel, hat Axel Peter festgestellt. An einigen Stellen sei damit zu rechnen, dass im Winter der Räumdienst nicht mehr weiter kommt. Die Rede in der Stadtvertretung war außerdem von nicht gesicherten Baugruben auf Gehwegen und Verkehrszeichen, die auf dem Kopf gestanden hätten. Nach Ansicht von Axel Peter müsste sich das Ordnungsamt die Baustellen öfter anschauen und bei Bedarf auch eingreifen.

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