Nachruf:

Trauer um Hartmut Bendschus

Die Nachricht vom plötzlichen Tod des Malchower SPD-Ortsvereinsvorsitzenden  hat viele Freunde und Weggefährten erschüttert.

Mit nur 47 Jahren ist am Mittwoch unerwartet der Malchower SPD-Stadtvertreter und das Kreistagsmitglied Hartmut Bendschus gestorben. „Er war ein Ur-Gestein der Partei“, sagte Michael Löffler, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte. Er habe Hartmut Bendschus als engagierten Menschen mit hoher sozialer Kompetenz gekannt. „Er ist keinem Konflikt aus dem Weg gegangen, man konnte sachlich mit ihm streiten“, unterstreicht Löffler, der sich noch gut an die Diskussionen um die Kreisgebietsreform erinnern kann: „Ich war dafür, er dagegen, trotzdem war es konstruktiver Austausch.“

23 Jahre lang bis zu seinem Tod war Hartmut Bendschus SPD-Ortsvereinsvorsitzender und hat aktiv die Malchower Kommunalpolitik mitgestaltet - zunächst als berufener Bürger in den Ausschüssen der Stadtvertretung, später als gewählter Stadtvertreter. „Wir haben beide gleichzeitig vor über 20 Jahren in der Kommunalpolitik begonnen. Ich kannte Hartmut Bendschus als bodenständigen Mann, der nahe an den Problemen der Menschen dran war. Er hatte das Wohl der Stadt im Blick“, betont Malchows Stadtvertretervorsteherin Elke-Annette Schmidt. Für Klaus Haase, Mitglied im SPD-Ortsverein, war Hartmut Bendschus die treibende Kraft in der Malchower SPD. „Die Partei war sein Leben“, sagt Klaus Haase, der weiß, dass der Tod von Hartmut Bendschus eine Lücke hinterlässt, „die nur sehr schwer zu füllen ist.“

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