Obduktionsergebnis:

84-Jährige ertrank in der Ostpeene

Noch immer sind die Untersuchungen zu der Tragödie im Stadtpark nicht ganz abgeschlossen. Es gilt, noch etwas abschließend zu klären.

Am Sonnabend wurde die Frau im Wasser der Ostpeene entdeckt.
Eckhard Kruse Am Sonnabend wurde die Frau im Wasser der Ostpeene entdeckt.

Bei der Untersuchung der Todes-Ursache einer 84-jährigen Malchinerin, deren Leiche am Wochenende in der Ostpeene gefunden worden war, sind die Ermittler jetzt einen Schritt weiter. Tod durch Ertrinken lautet das Ergebnis der Obduktion, gab die Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg am Dienstag bekannt. Es gebe keine Spuren einer Gewaltanwendung.

Dennoch sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Eine toxikologische Untersuchung solle jetzt noch klären, ob eventuell Medikamente beim Tod der Frau eine Rolle gespielt haben. Ungeklärt ist immer noch, wie das Unglück passieren konnte. Dass jetzt noch weiter ermittelt wird, hängt nach Informationen unserer Zeitung auch mit Vermutungen aus dem Umfeld der 84-Jährigen zusammen, es könnte da noch etwas Anderes eine Rolle gespielt haben. Die Leiche der Frau war am vergangenen Wochenende im Wasser der Ostpeene an der Mühlenbrücke entdeckt worden.

Die Tragödie hatte zu einer Diskussion geführt, wie sicher der Stadtpark für ältere Bürger und für Kinder ist. Die Ostpeene und der Ententeich sind vom Park aus kaum gesichert, obwohl sich ganz in der Nähe das Seniorenzentrum und ein sogenannter Bewegungspark befinden, der auch gern von Kindern genutzt wird.

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