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Abrissbagger packt im Bahnhofsviertel zu

Jetzt weicht in Teterow nicht nur die alte Straßenmeisterei, auch ein 22 Meter hoher Schornstein soll verschwinden.

Nach einem Haus-Abriss in der Teterower Bahnhofstraße machen die Arbeiter an der alten Straßenmeisterei gleich weiter.
Simone Pagenkopf Nach einem Haus-Abriss in der Teterower Bahnhofstraße machen die Arbeiter an der alten Straßenmeisterei gleich weiter.

Im Teterower Bahnhofsviertel gehen die Aufräumarbeiten weiter. Heißt in diesem Fall, weitere Bauruinen kommen unter die „Abrissbirne“. Gerade haben die Männer der Firma Lenuweit nach dem Abriss des lange schon leer stehenden Wohnhauses Bahnhofstraße 16/18 das Terrain geebnet, setzten sie auch schon um. Die alte Kreisstraßenmeisterei in der angrenzenden Rosenstraße soll jetzt weichen. Ebenso der daneben stehende Schornstein.

Roberto Lenuweit hat sich für den Abriss der vier Gebäudeteile einen Subunternehmer mit ins Boot geholt, der erst einmal die Schadstoffentsorgung übernimmt. „Wir arbeiten schon lange zusammen. Allein würde ich das auch gar nicht schaffen“, sagt Lenuweit. Seine Männer arbeiten dann parallel und schaffen mit dem Abriss zugleich den notwendigen Platz, um sich den 22 Meter hohen Schornstein vorzunehmen. Der werde eingerüstet und dann per Hand abgetragen, so Roberto Lenuweit. Anders sei das an dieser Stelle nicht möglich. „Letztes Jahr haben wir in Demmin einen 70 Meter hohen Schornstein gesprengt. So etwas ist natürlich eine Herausforderung. Man wächst mit seinen Aufgaben“, sagt der Teterower Unternehmer.

Zehn Jahre ist er inzwischen selbstständig. Sein Stamm-Team von 14 Mitarbeitern habe er befristet gerade um zwei Leute aufgestockt. Die Auftragslage sei gut. „Letztes Jahr haben wir vor allem in Güstrow gearbeitet, auch in Malchin. Jetzt sind wir wieder mehr in Teterow aktiv“, ist der Unternehmer zufrieden. Im Bahnhofsviertel werde der jetzige Abriss noch nicht der Letzte sein.