Warnstreik bei Pfanni:

Alle Maschinen stehen still

Die Pfanni-Werker fordern eine Angleichung an den Westlohn und legen ihre Arbeit nieder. Dieses Mal wesentlich länger als das letzte Mal.

Konzernbetriebsrat Hermann Soggeberg war extra für den Pfanni-Streik nach Stavenhagen gekommen.
Eckhard Kruse Konzernbetriebsrat Hermann Soggeberg war extra für den Pfanni-Streik nach Stavenhagen gekommen.

Die Pfanni-Werker aus Stavenhagen haben am Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen die Arbeit niedergelegt. Genau 102 Mitarbeiter gingen dieses Mal für den Warnstreik vor das Werktor, um den Druck auf den Arbeitgeberverband aufzubauen. Sie zogen auch mit einer Demonstration durch die Stadt. Denn am Freitag wird in einer nächsten Runde über die Tarife verhandelt. In den acht Stunden des Warnstreiks stehen auch alle Bänder still, informierte Betriebsrat Thomas Mierck.

Aufgerufen zu dem Streik hatte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten. Denn die Mitarbeiter in Stavenhagen würden rund 350 Euro weniger im Monat verdienen als Kollegen in den alten Bundesländern. Das müsse nach 26 Jahren deutscher Einheit ein Ende haben.