Verkehr zum Teil halbiert:

Allen Klagen zum Trotz - Die Verkehrsbelastung nimmt ab

Anwohner in der Mecklenburgischen Schweiz beschweren sich immer mehr über eine Zunahme des Verkehrs. Doch diese Wahrnehmung ist offenbar falsch. Denn aktuell wird nicht das erste Mal genau nachgezählt.

Welche Lkw-Massen sich entlang der B 104 durch die Region schieben, wird an diesem Foto deutlich. Da stauten sich die Laster bei einem Unfall.
Eckhard Kruse/NK-Archiv Welche Lkw-Massen sich entlang der B 104 durch die Region schieben, wird an diesem Foto deutlich. Da stauten sich die Laster bei einem Unfall.

Anwohner von Bundes- und Landesstraßen klagen zwar immer mehr über die starke Verkehrsbelastung. Der Verkehr auf den Straßen der Mecklenburgischen Schweiz nimmt aber kontinuierlich ab. Das kann Ronald Normann von der Landesstraßenbaubehörde auf Nordkurier-Nachfrage an Zahlen nachweisen. Er beruft sich auf die Zählungen, die seit den 90er Jahren im Land geführt werden. Zwischen Stavenhagen und Malchin hat sich die Belastung demnach fast halbiert.

2005 brummten täglich noch 10347 Fahrzeuge über die B 104. 2010 wurden nur noch 6800 Fahrzeuge gezählt. Im Norden Teterows sind es 600 Fahrzeuge, zwischen Malchin und Teterow sogar 1000 Fahrzeuge weniger. Normann rechnet denn auch damit, dass die derzeit laufende Verkehrszählung dieses Jahres einen weiteren Rückgang aufzeigen wird.

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