Tonstörungen beim Festwochenende:

Amateurfunker an Festverein: Wir sind keine Störer

Ein Treffen der Amateurfunker soll schuld sein, dass die Mikrofone beim Lichterfest verrückt spielten. Der Vorwurf geht den Funkern jetzt ganz schön auf den Sender. Sie rechnen jetzt gleich mal mit dem ganzen Fest ab.

In Salem hatten die Funker des Ortsverbandes Mecklenburgische Schweiz wieder eine Station aufgebaut. Allerdings nicht, um Mikrofone zu stören.
Clemens Kölzow In Salem hatten die Funker des Ortsverbandes Mecklenburgische Schweiz wieder eine Station aufgebaut. Allerdings nicht, um Mikrofone zu stören.

Das will der Chef-Funker der Region nun wirklich nicht auf sich sitzen lassen. Dass die Amateurfunker vom Ortsverband V-23 mit ihrem Treffen in Salem das Lichterfest gestört haben sollen, weist der Malchiner Clemens Kölzow strikt zurück. Was war passiert? Ausgerechnet bei der Hauptveranstaltung der See-Party in Gorschendorf spielte den ganzen Abend über die Mikrofon-Anlage verrückt. Moderator Torsten Dück hatte den Schuldigen schnell ausgemacht. Ein Funkertreffen ganz in der Nähe soll die Tonstörungen ausgelöst haben. Hinzu kamen Berichte, dass in Salem am Hafen Telefonanschlüsse gestört seien. Haben auch hier die Amateure dazwischengefunkt?

Alles Quatsch, meint Clemens Kölzow vom Funker-Ortsverband. „Unsere Station in Salem war weit weg von den Frequenzen der Mikrofonanlage in Gorschendorf. Um dort zu stören, hätten wir schon gewaltige Geschütze auffahren müssen.“ Und auch mit der Telefonanlage hätten sie nichts zu tun, sie seien aber in Salem wegen der angeblichen Störung heftig angegriffen worden.

Dass die Funker nicht in die Frequenz der Mikrofone kommen, hatten Techniker schon an dem Abend vermutet und die Ursache eher in einem defekten Mikrofon oder Kabel gesehen.

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